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Microsoft will Open Source besser nutzen

Vor allem Entwickler-Tools sollen vom Open-Source-Prinzip profitieren. Mit dem Windows Installer XML (WiX) und der Windows Template Library (WTL) hat Microsoft begonnen, Software als Open Source zu entwickeln. Nun kündigte Josh Ledgard, Programm Manager in Microsofts Visual Studio Community Team, weitere Bestrebungen seitens Microsoft an, das Open-Source-Prinzip stärker zu nutzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Ledgard arbeitet nach eigenen Angaben derzeit daran, eine stärkere Zusammenarbeit Microsofts mit Entwicklern auf Basis von Open Source zu ermöglichen. Dabei soll es für Microsoft-Entwickler möglich werden, an Erweiterungen für die von ihnen entwickelten Plattformen zusammen mit Kunden auf offene und transparente Art und Weise zu arbeiten. Ledgard sieht dies insbesondere für Entwickler von Entwicklungswerkzeugen als idealen Weg zur Zusammenarbeit mit den Nutzern dieser Werkzeuge.

"Die Arbeit mit Kunden an echtem Quelltext sorgt für eine engere Beziehung als die Beantwortung von Fragen in einer Newsgroup" , so Ledgard in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . Man erhalte einen besseren Einblick in die Art und Weise, wie Kunden mit Quelltexten arbeiten und wo Schwachstellen in der eigenen Software existieren.

Bislang habe Microsoft die "Open-Source-Leute" nicht beachtet und sie mit seinem Kampf gegen Linux sogar gegen sich aufgebracht, so Ledgard weiter. Doch ein Schritt aufeinander zu könne beiden Seiten helfen. Es gebe eine ausgewogene Mitte zwischen "radikalen Verfechtern freier Software" und der "Nur-gegen-Geld-Mentalität".

Im Blick hat Ledgard dabei vor allem Erweiterungen für Visual Studio, für die auf Seiten Microsofts keine Zeit vorhanden sein. Er hofft, dazu einen Prozess auf Seiten Microsofts etablieren zu können, so dass engagierte Microsoft-Mitarbeiter nicht nur zusammen mit Nutzern diese fehlenden Funktionen auf Basis der Visual-Studio-Plattform entwickeln, sondern diese Erweiterungen auch ein Teil des kommerziellen Produktes werden können.


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