Interview: Warum gerade Knoppix?

Golem.de: Ist die Entwicklung von Knoppix ein Fulltime-Job?

Knopper: Hin und wieder ist es ein Fulltime-Job, wenn Aufträge zum Customizing oder einfach interessante neue Entwicklungen zur Integration in Knoppix anstehen. Es gibt jedoch auch durchaus "Ruhephasen", in denen außer gelegentlichen Updates an der Hardwareerkennung nicht viel passiert, wenn ich oder meine Kollegen mit anderen Aufträgen beschäftigt sind.

Golem.de: Wovon lebt Ihr Unternehmen?

Knopper: Ich lebe, wie die meisten Unternehmen aus dem Open-Source-Bereich, grundsätzlich von Beratung, Schulungen und IT-Dienstleistungen wie Systemsoftwareanpassung oder Migrationshilfen. Wie viele Personen an Knoppix beteiligt sind, lässt sich schwer abschätzen, denn die meiste Arbeit an der installierten Software stammt von den Entwicklern der einzelnen Softwarepakete, die auf der Knoppix-CD verwendet werden und natürlich von den Debian-Paketmaintainern.

Golem.de: Wie viele Personen entwickeln maßgeblich an Knoppix?

Knopper: An Knoppix-spezifischen Features arbeiten derzeit ca. vier bis fünf Leute aktiv mit, aber es gibt auch sporadische Contributions aus der Community, die unter Nennung des Autors in die Pakete einfließen. Ich selbst programmiere vor allem an den skriptbasierten Features, am Kernel-Modul cloop und den diversen Problemlösungen im Zusammenhang mit dem nicht schreibbaren Basismedium, von dem das System gestartet wird. Zudem mache ich die Qualitätskontrolle und Projektleitung bei der öffentlichen Download-Version, die als Basis für etliche Derivate dient.

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rh 05. Sep 2004

Hallo allesamt, also ich bin druch die Beschäftigung mit KNX zu Linux gekommen und habe...

affenlehrer 28. Aug 2004

"authentifizieren" wird klein geschrieben! Affenlehrer

General 27. Aug 2004

Staatliches Schulsystem weg und durch nicht kostenfreie Bildung ersetzten?!? Autor...

General 27. Aug 2004

Ich will auch keine "Rechten" und schon gar keine Pflichten! o_O ... oooooooh



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