Abo
  • Services:
Anzeige

Interview: Warum gerade Knoppix?

Golem.de: Inzwischen scheint es angepasste Knoppix-Versionen für alle Lebensbereiche zu geben: Neben einer CD speziell für Funkamateure gibt es eine taiwanesische Sprachversion, auch eine 'Knoppix' zum Aufbau eines Open-Mosix-Clusters wurde veröffentlicht. Welche auf Knoppix basierenden Versionen beeindrucken Sie persönlich am meisten?

Knopper: Vor allem landesspezifische Anpassungen mit gut übersetzter Benutzerführung sowie Versionen, die sich auch für Unterricht und Unterhaltung eignen, finde ich besonders interessant, da sie die Benutzer nicht nur auf einfache Weise mit freier Software in Kontakt bringen, sondern auch einen Einblick in die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit freier Software geben und zeigen, wie kreativ Entwickler mit den Nutzern der Software zusammenarbeiten. Für den Lehr- und Forschungsbereich sind vor allem Derivate wie Quantian interessant, die eine portable Mess- und Datenauswertungsstation auf einer CD realisieren, oder Freeduc, das Lernsoftware für Kinder enthält.

Anzeige

Faszinierend sind auch die Versuche, das Knoppix-Prinzip der nicht interaktiven Hardwareerkennung und -konfiguration auf andere Hardwareplattformen zu übertragen, oder besonders "kleine" Derivate, wie etwa auf USB-Sticks oder Flash-Karten.

Es ist für mich faszinierend zu sehen, wie gewisse Dinge eine Eigendynamik entwickeln. So gibt es mittlerweile etliche Knoppix-Versionen in Japanisch, Portugiesisch, Polnisch usw. sowie Bücher über Knoppix in verschiedenen Sprachen. Ich denke, diese sehr dynamische Entwicklung mit vielen Code Forks ist für freie Software charakteristisch und es erleichtert natürlich auch meine Arbeit, dass viele Dokumentationen und Erweiterungen, die mir von Knoppix-Anwendern zugetragen werden, in das Projekt mit einfließen können.

Golem.de: Sie entschieden sich für KDE als Desktop. Wo sehen Sie die Vorteile KDEs für Knoppix?

Knopper: Auf Knoppix sind diverse Desktop-Systeme per Bootoption wählbar, neben KDE z.B. auch xfce oder fluxbox, welche auch auf Rechnern mit wenig RAM und CPU-Power noch ein Arbeiten in der grafischen Umgebung ermöglichen. KDE hatte in der frühen Entwicklungsphase von Knoppix einige Features, die bezüglich Desktop-Ergonomie und Automatisierung der Desktop-Einrichtung besonders hilfreich waren und ist heute eines der ausgereiftesten und effizientesten Desktop-Systeme überhaupt. Trotzdem ist der Ressourcenverbrauch von KDE recht gering, so dass es auch auf älteren Rechnern, wenn auch mit weniger "Special Effects", noch in akzeptabler Geschwindigkeit einsetzbar ist.

 Interview: Warum gerade Knoppix?Interview: Warum gerade Knoppix? 

eye home zur Startseite
rh 05. Sep 2004

Hallo allesamt, also ich bin druch die Beschäftigung mit KNX zu Linux gekommen und habe...

affenlehrer 28. Aug 2004

"authentifizieren" wird klein geschrieben! Affenlehrer

General 27. Aug 2004

Staatliches Schulsystem weg und durch nicht kostenfreie Bildung ersetzten?!? Autor...

General 27. Aug 2004

Ich will auch keine "Rechten" und schon gar keine Pflichten! o_O ... oooooooh

General 27. Aug 2004

Du hast es auf den Punkt gebracht! Danke! o_=



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  2. MKB Mittelrheinische Bank GmbH, Koblenz
  3. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  4. EXPERT-TÜNKERS GmbH, Lorsch


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. 1,49€
  3. (-40%) 17,99€

Folgen Sie uns
       


  1. KWin

    KDE beendet Funktionsentwicklung für X11

  2. Sprachassistenten

    Alexa ist Feministin

  3. Elektromobilität

    Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland

  4. Crypto-Bibliothek

    OpenSSL bekommt Patch-Dienstag und wird transparenter

  5. Spectre und Meltdown

    Kleine Helferlein überprüfen den Rechner

  6. Anfrage

    Senat sieht sich für WLAN im U-Bahn-Tunnel nicht zuständig

  7. Gaming

    Über 3 Millionen deutsche Spieler treiben regelmäßig E-Sport

  8. Raumfahrt

    Weltraummüll-Räumkommando mit Laserkanonen

  9. Smartphone

    Nokia 2 kommt für 120 Euro nach Deutschland

  10. Remote Desktop

    Teamviewer kommt für IoT-Geräte wie den Raspberry Pi



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. NGSFF alias M.3 Adata zeigt seine erste SSD mit breiterer Platine
  2. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  3. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  2. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar
  3. Raumfahrt 2017 Wie SpaceX die Branche in Aufruhr versetzt

Zahlungsverkehr: Das Bankkonto wird offener
Zahlungsverkehr
Das Bankkonto wird offener
  1. Gerichtsurteil Internet- und Fernsehkunden müssen bei Umzug weiterzahlen
  2. Breitbandmessung Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein
  3. EU-Verordnung Verbraucherschützer gegen Netzsperren zum Verbraucherschutz

  1. Re: MMO + Survival, nicht MMORPG

    ArcherV | 15:47

  2. Re: GRC Gibson? Gibt es den noch?

    My1 | 15:47

  3. Re: Oh Wunder oh Wunder

    msdong71 | 15:46

  4. Re: Fortschritt? Nein danke!

    SanderK | 15:46

  5. Re: Alexa, wo ist das nächste Freudenhaus?

    Dino13 | 15:46


  1. 15:30

  2. 15:02

  3. 14:24

  4. 13:28

  5. 13:21

  6. 13:01

  7. 12:34

  8. 12:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel