Interview: Accessibility - Wie barrierefrei sind KDE & Co.?

Golem.de im Gespräch mit Lars Stetten

Am 23. August 2004 fand im Rahmen des KDE-Entwicklertreffens in Ludwigsburg das "Unix Accessibility Forum" statt, das sich mit den Möglichkeiten für Behinderte, unter Unix zu arbeiten, befasst. Golem.de sprach am Rande der Konferenz mit Lars Stetten, einem sehbehinderten Informatikstudenten aus Gießen, der sich seit Jahren mit der Nutzbarkeit von Linux- und Unix-Desktops für Sehbehinderte beschäftigt, über die aktuelle Situation sowie dringend notwendige Verbesserungen in diesem Bereich.

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Golem.de: Herr Stetten, wie beurteilen Sie die Situation für Behinderte am Computer?

Lars Stetten: Unter Linux ist die Situation schlicht katastrophal! Zwar bringt der SuSE-Installationskernel seit Jahren Unterstützung für die Braille-Zeile mit, doch damit alleine kann man ohne weitergehende Unterstützung der grafischen Anwendungen nicht viel anfangen.

Golem.de: Ist denn die Unterstützung unter Windows besser?

Stetten: Der Markt für behindertengerechte Software ist sehr klein, doch es gibt durchaus Anbieter. Jedoch sind diese Programme teuer und die Krankenkassen zahlen seit einiger Zeit in der Regel nur noch die billigsten Lösungen, welche oft nicht einwandfrei funktionieren und durchaus auch mal abstürzen.

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Interview: Accessibility - Wie barrierefrei sind KDE & Co.? 
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Trollallergiker 29. Aug 2004

Schade, das Thema Barrierefreiheit sollte zu wichtig sein, um auf ihm die üblichen...

M. Renz 26. Aug 2004

Servus, Weil die letzten Tage eben ein großes KDE Event ausgerichtet wurde. bei anderen...

wema 26. Aug 2004

So, die ersten beiden Threads sind mal wieder das ewige Windows/Linux blablabla. Schade...

Mendoza 25. Aug 2004

Nichts gegen die unzähligen Interviews rund um KDE in den letzten Tagen. Nur habe ich...



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