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Casio: Postkarten-Fotodrucker mit eigener Tastatur

Mit Adressbuch und Postleitzahlenfinder. Casio hat in Japan einen kleinen Tintenstrahl-Fotodrucker vorgestellt, der mit einer eigenen herunterklappbaren Tastatur ausgerüstet ist. Damit und mit hunderten von Rahmen- und anderen Designvorlagen, die fest im Gerät gespeichert sind, kann man Digicam-Fotos als fertige Postkarten inklusive Beschriftung ausdrucken.
/ Andreas Donath
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Von dem Gerät gibt es zwei Ausführungen, eine mit einem Farb-LCD (PCP-60) und eine andere mit einem monochromen LCD (PCP-10). Das Farbdisplay mit einer 3,2-Zoll-Diagonalen und einer Auflösung von 240 x 320 Punkten stellt 32.768 Farben dar, während das monochrome Display nur eine Auflösung von 144 x 64 Punkten bietet.

Alle Geräte verarbeiten SD- und Multimedia-Cards, miniSD mit einem Adapter sowie CompactFlash (TypeI und II), die xD Picture Card, Smart Media sowie Memory Stick und Memory Stick Duo (mit Adapter).

Mit Pictbridge-kompatiblen Digitalkameras kann auch per USB-Schnittstelle Kontakt aufgenommen werden. Ein japanisches Wörterbuch hilft bei der Rechtschreibkontrolle der über die Tastatur eingegebenen Texte. Dazu kommt ein Postleitzahlenfinder und ein Adressbuch. Das Bedrucken von Vorder- und Rückseite erfolgt durch nochmaliges umgedrehtes Einlegen des Papiers. Die Fotoseite kann zusätzlich mit einer Beschriftung versehen werden. Zudem kann man eine einfache Bildbearbeitug durch Ausschneiden und Sepia- bzw. Schwarz-Weiß-Umgestaltung vornehmen.

Außerdem sind mehrere fest eingebaute Schrifttypen wählbar. Die PCP-60-Variante enthält über 230 Gestaltungsvorschläge, während man sich bei der Monochrom-Display-Variante mit "nur" 180 zufrieden geben muss. Eine Postkarte soll in nur 80 Sekunden ausgedruckt werden können. Als Tintenpatrone kann eine Dreikammer-hp57 von Hewlett-Packard verwendet werden.

Die Geräte erreichen maximal 2.400 x 1.200 dpi und können außer auf das Postkartenformat auch auf A6 und 10 x 15 cm drucken. Der PCP-60 misst 244 x 133 x 138,5 mm und wiegt ohne Tinte und Papier 1,9 Kilogramm, während der PCP-10 bei einem Gewicht von 1,8 Kilogramm liegt und 244 x 133 x 151 mm misst.

In Japan sollen die Geräte im September bzw. Oktober 2004 auf den Markt kommen und 360,- (PCP-60) bwz. 280,- Euro (PCP-10) kosten. Ob es diese Geräte auch auf den europäischen Markt schaffen, ist nicht bekannt.


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