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Interview: Wer braucht KOffice?

Golem.de: Sie sitzen im technischen Komitee der OASIS, das sich um die Definition eines Standard-Dateiformats für Office-Applikationen bemüht. KOffice unterstützt schon heute das Dateiformat von OpenOffice.org, das auch an die OASIS übergeben wurde. Halten sie das Format für eine gute Basis?

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Karbon14
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David Faure: Mehr als das - ich habe sichergestellt, dass dieses Format eine gute Basis für KOffice darstellt. Das ist meine Aufgabe im technischen Komitee der OASIS: Sicherstellen, dass sich alles, was KOffice unterstützt, in dem Dateiformat ablegen lässt. Aber ich denke, das OpenOffice.org-Format war sicherlich eine sehr gute Basis für das OASIS-Fomat, schließlich war es von Beginn an auf eine möglichst große Unabhängigkeit vom Applikationsdesign ausgelegt.

Es verwendet so viele bestehende Standards wie möglich, darunter XSL/FO, CSS und HTML. Das OASIS-Format soll letztendlich zu einem weiteren derartigen Format werden, bei dem die verwendete Applikation keine Rolle spielt. Aber realistisch gesehen ist es angesichts der vielen Funktionen in den Office-Applikationen noch ein sehr langer Weg, bis diese in den beiden Office-Suiten OpenOffice.org und KOffice verfügbar sind.

Golem.de: Die größte Herausforderung für Office-Suiten stellt die installierte Basis von Microsoft Office mit vielen vorhandenen Dateien in einem proprietären Format sowie spezielle Software wie Makros für dieses System dar. Wie kann KOffice diese Hürde überwinden?

KWord
KWord
David Faure: KOffice verfügt über einige Konverter für Microsoft Office, auch wenn diese definitiv verbesserungswürdig sind. Aber in Anbetracht der mangelnden Man-Power auf Seiten von KOffice wird es weder möglich sein, diese Konverter zu 100 Prozent fertig zu stellen, noch Unterstützung für Microsofts VBA-Makros zu implementieren.

Das Zielpublikum von KOffice sind daher eher Leute, die neue Dokumente erstellen, weniger diejenigen, die mit veralteten MS-Office-Dokumenten arbeiten. In jedem Fall ist es gut, das gleiche native Format wie OpenOffice.org zu unterstützen, denn damit lassen sich die Dateien in das OASIS-Format konvertieren, das OpenOffice.org und auch KOffice verarbeiten können. Nicht, dass die Konverter von OpenOffice.org zu 100 Prozent vollständig wären.

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anonymous coward 09. Okt 2004

Es stört reichlich Leute. Immer wenn irgendwo eine Diskussion über OOo ist, beschwert...

Otto d.O. 25. Aug 2004

Meine diesbezüglichen Infos sind leider ziemlich alt und verschwommen. Vor ein paar...

Nameless 25. Aug 2004

Schreib halt dein Problem den OpenOffice-Entwicklern! Denn wenn das Problem sonst...

Morgoth 25. Aug 2004

Weniger als die Mitbewerber. Bis heute kann z.B. OpenOffice (resp. StarOffice) nicht...

franky 25. Aug 2004

Erinnert mich an meinen letzten Gang zu einem Händler zwecks PC zwecks Kostenvoranschlag...


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