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Canon S70 - 7 Megapixel auf kleinstem Raum

Canon PowerShot S70 mit 28 bis 100 mm Brennweite. Im vergangenen Jahr waren es die etwas größeren Digitalkameras mit 8-Megapixel-Auflösung, die nach und nach jeder Hersteller ins Programm nahm, nun sind es die 7-Megapixel-Kompaktkameras, die immer mehr Anbieter offerieren. Canon steigt mit der PowerShot S70 in den Ring, die ein 3,6fach-Zoomobjektiv beinhaltet, das auf eine Brennweite von 28 bis 100 mm bei F2.8 bis F5.3 kommt. Darüber hinaus setzt ein 4,1fach-Digitalzoom ein. Die Macro-Nahgrenze liegt bei 4 Zentimetern.
/ Jens Ihlenfeld
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Der 1/1,8-Zoll-CCD-Sensor macht Aufnahmen bis zu 3.072 x 2.304 Pixeln Umfang. Die S70 erweitert damit das Sortiment, das bislang mit der 5-Megapixel-Kamera S60 endete, nach oben.

Die S70 kommt in einem dunklen, metallicfarbenen Gehäuse, dessen verschiebbarer Objektivschutz gleichzeitig der Ein- und Ausschalter ist. Rückwärtig ist ein 1,8-Zoll-TFT-LCD mit einer Auflösung von 118.000 Pixeln angebracht. Die Kamera ist mit einem 9-Punkt-Autofocus ausgestattet und kann auch manuell scharf gestellt werden. Die Belichtungsmessung erfolgt über ein Mehrzonenfeld- oder eine Spot- bzw. mittenbetonte Integralmessung.

Die Lichtempfindlichkeit kann automatisch oder manuell zwischen ISO 50 und 400 festgelegt werden. Die Verschlussgeschwindigkeit rangiert zwischen 15 und 1/2.000 Sekunde, wobei man unterhalb von 1,3 Sekunden nur im manuellen oder Zeitvorwahlmodus kommt.

Neben einigen Programmbelichtungsfunktionen gibt es eine Blenden- und Zeitvorwahl und einen vollkommen manuell arbeitenden Modus, bei dem alle Parameter selbst bestimmt werden können. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise automatisch oder anhand einiger Voreinstellungen. Ein manueller Abgleich ist ebenfalls möglich.

Die Serienbildfunktion arbeitet für bis zu 15 Bilder in Folge mit 2 Bildern pro Sekunde. Außerdem sind bis zu 23 Bilder in einer Kadenz von 1,2 Bildern pro Sekunde möglich.

Der eingebaute Miniblitz hat eine Reichweite von 4,2 Metern im Weitwinkel und 2 Metern im Telebereich. Der Selbstauslöser verzögert die Aufnahme um 2 oder 10 Sekunden. Die Kamera bietet die Möglichkeit, außer JPEGs auch noch RAW-Aufnahmen zu speichern. Die Kompression der JPEG-Dateien ist in mehreren Stufen wählbar.

Filmaufnahmen mit 640 x 480 Pixeln Auflösung bei zehn Bildern pro Sekunde können mit Ton in einer Maximallänge von 30 Sekunden aufgezeichnet werden. Bei 320 x 240 Pixeln und 15 Bildern pro Sekunde sind es immerhin 3 Minuten.

Der neue Lithium-Ionen Akku NB-2LH der S70 hat eine um rund 25 Prozent höhere Kapazität als das Vorgängermodell NB-2L. Wie lange die Kamera allerdings damit aushält, teilte der Hersteller nicht mit.

Die Kamera speichert auf Compact-Flash-Karten und ist Microdrive-kompatibel. Eine 32-MByte-Karte liegt bei. Der Datenaustausch findet per USB-Schnittstelle statt. Den Typ gab Canon nicht an. Eine TV-Schnittstelle zum Betrachten des Bild- und Filmmaterials ist wie üblich ebenfalls integriert.

Die Canon PowerShot S70 misst 114 x 57 x 39 mm und wiegt leer 230 Gramm. Sie wird für September 2004 zu einem Preis von etwa 629,- Euro erwartet. Europäische Daten werden nachgeliefert, sobald sie verfügbar sind.


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