Ricoh Caplio RZ1: 4 Megapixel in nur 25 mm starkem Gehäuse

Die Makrofunktion erlaubt Aufnahmen schon mit einem Abstand von nur einem Zentimeter vom Objektiv entfernt. Auf der Rückseite befindet sich ein 1,8-Zoll-TFT, dessen Auflösung der Hersteller leider verschwieg.
Die Lichtempfindlichkeit ist manuell oder automatisch zwischen ISO 64, 100, 200, 400 und 800 einstellbar. Die Ricoh Caplio RZ1 bietet Verschlusszeiten von 1/2.000 bis zu 8 Sekunden, bei Filmszenen sind es 1/30 bis 1/2.000 Sekunden.
Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über ein 256-Zonenmehrfeld, mittenbetont oder per Spotmessung. Die Bestimmung des Weißpunktes kann sowohl automatisch als auch anhand einiger Voreinstellungen und ebenso manuell vor einer weißen Fläche durchgeführt werden, die wie die Aufnahmeumgebung beleuchtet wird.
Filmaufnahmen inklusive Ton können mit maximal 320 x 240 Pixeln gemacht werden. Der Kamera steht ein interner Speicher mit 12 MByte zur Verfügung, der mit SD- oder MultiMedia-Cards (MMC) erweitert werden kann. Zum Datenaustausch ist eine USB-Schnittstelle sowie für die Betrachtung auf dem Fernseher ein Video-Ausgang integriert.
Die Caplio RZ1 kann aus drei verschiedenen Quellen mit dem nötigen Strom versorgt werden. Alternativ zum zusätzlich erhältlichen, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku mit hoher Kapazität und dem optionalen Netzgerät akzeptiert die Caplio RZ1 auch Mignon-Zellen. Mit einer Aufladung des Lithium-Ionen-Akkus soll die Caplio RZ1 bis zu 500 Bilder aufnehmen, mit zwei Mignon-Batterien Alkali-Mangan sollen es bis zu 200 Bilder sein.
Die Kamera wiegt leer ungefähr 150 Gramm und misst ohne hervorstehende Teile 102 x 56,5 x 25 mm. Sie soll ab Ende September 2004 für 199,- Euro zu haben sein.



