Interview: Quanta, der bessere Dreamweaver?
Golem.de: Quanta hat ein neues, integriertes Debugging-Interface, das derzeit aber nur den PHP-Debugger Gubed unterstützt. Ist geplant, auch andere PHP-Debugger wie DBG oder Xdebug zu integrieren? Wie steht es um andere in der Entwicklung von Web-Applikationen genutzte Sprachen?
Eric Laffoon: Das Debugging-Interface soll eigentlich sehr generisch sein und das Design ist auch so angelegt. Wir hatten aber einfach nur Zeit, uns um Gubed zu kümmern. Gubed wurde von Linus McCabe entwickelt, der auch den größten Teil der Schnittstelle geschrieben hat. Xdebug verhält sich etwas anders, wird aber wahrscheinlich von einigen Änderungen profitieren, die wir vorgenommen haben.
DBG haben wir ursprünglich als Debugger benutzt. Allerdings wird DBG kommerziell in Hinblick auf ein anderes Tool entwickelt und ich war der Meinung, es ist auf die Nutzung mit PHP beschränkt. Vermutlich ist es mittlerweile aber besser und wir werden DBG integrieren können. Etwas hat sich in dieser Hinsicht auch schon getan.
Uns wurde zudem der Python-Debugger angeboten, der auch im Datenbank-Frontend Rekall zum Einsatz kommt und wir werden uns das wohl bald vorknöpfen. Ich bin offen für jeden Sprach-Debugger, der nützlich ist. Das Ganze ist so angelegt, dass diese als Plugins hinzugefügt werden können. Das heißt aber auch, dass wir Leuten helfen, ihre Debugger zu integrieren, aber nicht ihre Arbeit machen werden. Wir haben schließlich schon eine Menge zu tun.
Golem.de: Die neue Version von Quanta verfügt über ein neues CSS-Dialog-System. Was dürfen Entwickler davon erwarten?
Eric Laffoon: Eigentlich wurde dies mit Quanta 3.2 als Ersatz für den langweiligen Write-Only-Dialog aus der Version 3.1 eingeführt. Nur er war auf der Werkzeugleiste "Other" gut versteckt. Das war als versuchte man, durch eine Nadel zu trinken, nicht sehr befriedigend.
In Quanta 3.3 wurden die Basis-Dialoge verbessert. Das System wurde von einem italienischen Entwickler gestrickt, der großartige Arbeit geleistet hat. Es basiert auf XML, so dass es leicht um neue CSS-Informationen erweitert werden kann, wenn neue Standards verabschiedet werden.
Die größte Änderung in der Version 3.3 war es, dieses System zugänglich zu machen und uns von den Resten der alten an HTML 3.2 orientierten Toolbars zu trennen. Jetzt hat man direkten Zugriff auf das Style-Editing, sowohl aus einem externen Style Sheet, aus den Style-Tags im Kopf eines Dokumentes und auch aus den Style-Attributen in jedem anderen Tag heraus. Arbeitet man mit Tags und nutzt dabei Styles und CSS-Klassen, kann man auch eine automatische Vervollständigung im Attribut-Editor oder aus dem Tag-Dialog heraus nutzen.
All das macht die Nutzung von Styles viel offener und natürlicher. Wir haben auch die Font-Toolbar durch eine Style-Toolbar ersetzt und ein Span-Tag in der Haupt-Werkzeugleiste hinzugefügt.
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... einen Beitrag in einen 3 Jahre alten Thread. Herzlichen Glückwunsch
Ich benutzte DW auch für (x)HTML/CSS/PHP bis ich komplett auf Gentoo umstieg. Klar macht...
Ein guter Web-Editor ist Textmode, unterstützt aber beim coden, dh. er zeigt z.B. Fehler...
ich benutzt mac os 9 und mac os x. du hast natürlich recht, dass man DAV im prinzip...