Interview: Quanta, der bessere Dreamweaver?
Golem.de: Wie wird sich das künftig weiterentwickeln?
Eric Laffoon: Derzeit arbeiten wir an einem neuen Interface, das eine ganzheitliche Arbeit mit Projekten ermöglicht. Projekte sind Gruppen von Dateien, Layouts, Prozessen oder anderen. Derzeit konzentriert sich die Entwicklung auf reines visuelles HTML- oder Datei- und Seiten-Design, ein wirklich logisches und praktischen Interface für das Site-Design gibt es nicht. Darüber hinaus besteht die Web-Entwicklung oft aus immer wiederkehrenden Arbeiten - rund 40 Prozent - und das sorgt für viele Fehler und Kopfschmerzen. Über eine Weiterentwicklung des eigentlichen Designs wird nicht nachgedacht.

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Sicherlich, Leute schreiben Objekte in PHP und Java und wir versuchen, Frameworks oder anderen Code zu nutzen, der sich nie wirklich gut integrieren lässt. Wer hat schon die Zeit, ein funktionierendes Objekt-System zu entwickeln? Nach meiner Ansicht liegt das Problem darin, dass kein Entwickler eines Design-Werkzeuges den Willen hat, sich darum zu kümmern.
Dreamweaver unterstützt angeblich dynamische Templates, was aber eher ein schwacher Work-Around für die statische Limitierung von HTML ist. Uns war es die Arbeit nie Wert, aber es ist etwas dran. Wir werden wohl den Ansatz von austauschbarem, in Templates eingebettetem Text wählen.
Golem.de: Wie soll das aber in der konkreten Umsetzung und Anwendung aussehen?
Eric Laffoon: So genannte "Rapid Object Oriented Templates" werden ein neues Interface im Umgang mit einer Site bieten. Arbeitet man damit, wird man sich auf die einzelnen Komponenten konzentrieren - das wird einen neuen Blick auf die Dinge eröffnen.
In einer einfachen Webseite würde man beispielsweise ein Page-Container-Objekt haben, das die Hauptseite darstellt, auf der die Elemente versammelt sind. Man kann dann Methoden für dieses Objekt festlegen. Angenommen, man hat ein Element auf der Seite, das etwas im Kopf des Dokuments benötigt: Fügt man dieses Objekt in den Page-Container hinzu, wird geprüft, ob die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind und - sofern dies nicht der Fall ist - werden diese geschaffen und die eingefügten Teile als zu diesem Objekt zugehörig markiert.
Wir werden aKademy nutzen, um an diesem Interface und den entsprechenden Methoden zu arbeiten. Was cool dabei ist: Wir werden Kommander für die Interface-Dialoge wie auch für das eingebettete KPart nutzen, das ein spezielles Widget ist. Zudem werden wir auf Quantas neue Event-Actions zurückgreifen und so alles verbinden.
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... einen Beitrag in einen 3 Jahre alten Thread. Herzlichen Glückwunsch
Ich benutzte DW auch für (x)HTML/CSS/PHP bis ich komplett auf Gentoo umstieg. Klar macht...
Ein guter Web-Editor ist Textmode, unterstützt aber beim coden, dh. er zeigt z.B. Fehler...
ich benutzt mac os 9 und mac os x. du hast natürlich recht, dass man DAV im prinzip...