Interview: Quanta, der bessere Dreamweaver?
Golem.de: Es ist also durchaus möglich, Dreamweaver durch Quanta zu ersetzen?
Eric Laffoon: Allgemein sind Dreamweaver-Nutzer nach meiner Erfahrung sehr zufrieden mit dem, was Quanta ihnen bietet. Es deckt das meiste ab, was sich mit Dreamweaver anstellen lässt, erlaubt aber auch zahlreiche Dinge, die mit Dreamweaver nicht möglich sind. Ich würde sagen, Dreamweavers WYSIWYG-Unterstützung ist besser als unser Visual Page Layout (VPL). Wir haben aber viele Entwickler, die in den nächsten zwölf Monaten ernsthaft daran arbeiten werden. Es ist jetzt in der zweiten Version schon viel besser und durchaus für den produktiven Einsatz geeignet. Die dritte Version wird aber mit Dingen aufwarten, die kommerzielle Programme nicht bieten und diese so ausstechen. Quanta ist auf Grund seiner Architektur, die vollständig konfigurierbar und Parser-getrieben ist, sehr mächtig.
Es gibt Bereiche, in denen ich Dreamweaver für sehr schwach halte. Die Projekt-Funktionen zur gemeinsamen Arbeit mehrerer Web-Designer an einem Projekt sind bestenfalls unausgegoren, es gibt kein echtes Projektmanagement aus der Management-Perspektive in der Software und es gibt auch nahezu keine Innovationen, was das Interface-Design von Websites betrifft. Wir nehmen uns all diese Punkte vor, um Quanta zum virtuellen Sieger bei ernsthaften Entwicklern und Unternehmen zu machen.
Golem.de: Wie steht es denn konkret um Projektmanagement-Funktionen in Quanta?
Eric Laffoon: Die Projekt-Funktionen wurden deutlich verbessert, einschließlich mehrerer Upload-Profile, CVS-Integration und der Schlüsselfunktion "Project Event Actions". Diese Event Actions erlauben es, Scripte ablaufen zu lassen, wenn bestimmte Dinge mit Projekten, Dateien oder Dateiübertragungen passieren. So können E-Mails versendet und CVS-Aktionen oder auch Scripte ausgeführt werden. In künftigen Versionen werden wir das aber weiter ausbauen. Eine der geplanten Erweiterungen wird sich um ein System für Anmerkungen und Messaging drehen, das XML-Dateien im Repository nutzt.
Team-Projekte erlauben es, Rollen und Aufgaben zu verteilen und markieren einen Einstieg in zwei weitere Funktionen: Projekt-Management- und Interface-Personalities. Wenn wir das weiter ausbauen, wird es möglich sein, interaktiv zu beeinflussen, wer was sehen darf. Wir würden auch gern einige Funktionen aus KOrganizer einbinden. Das Potenzial einer Web-Entwicklungsplattform in einer Test-Umgebung, aber auch auf Systemen im produktiven Einsatz ist unbegrenzt.
Die "Interface-Personalities" werden dabei als eine Art Applikationskiosk-Modus funktionieren. Nutzer können festlegen, was bei welcher Aufgabe angezeigt werden soll, aber ein Projekt-Manager kann festlegen, wer eine Datei betrachten oder verändern darf. Es wird dabei verschiedene Methoden geben, um ein Projekt zu verwalten, derzeit funktioniert CVS aber sehr gut. Auf Basis des existierenden Codes könnte aber auch jemand alternative Methoden implementieren.
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... einen Beitrag in einen 3 Jahre alten Thread. Herzlichen Glückwunsch
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