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Interview: Kommander - KDEs neue Geheimwaffe?

Golem.de im Gespräch mit Quanta- und Kommander-Entwickler Eric Laffoon

Mit Kommander erhält KDE eine Software, die es auch Nicht-Programmierern erlauben soll, einfache wie auch durchaus komplexe KDE-Applikationen zu erstellen. Das Benutzer-Interface wird visuell erstellt und mit fertigen Komponenten inklusive Logik bestückt oder durch beliebige Scriptsprachen hinterlegt. Im Vorfeld der KDE-Konferenz aKademy sprach Golem.de mit Eric Laffoon, einem der Initiatoren und Entwickler der Software sowie Projektleiter des KDE-Web-Editors Quanta über die technischen Hintergründe sowie die vielfältigen Möglichkeiten von Kommander.

Artikel veröffentlicht am ,

Golem.de: Sie arbeiten unter anderem an der Software "Kommander", die mitunter als neue Geheimwaffe von KDE bezeichnet wird. Was macht Kommander aus technischer Sicht?

Eric Laffoon
Eric Laffoon
Eric Laffoon: Kommander ist ein sehr interessantes Werkzeug. Beschreibt man aber nur, was es tut, übersieht man leicht sein Potenzial. Es erzeugt weder Code, der kompiliert wird, noch ein Interface aus Scripten. Es erlaubt es aber, ein Interface mit visuellen Mitteln zu erstellen und auszuführen. Dazu bedarf es keiner Scriptsprache, auch wenn jede installierte Scriptsprache genutzt werden kann. Diese sind aber - wie gesagt - nicht dafür zuständig, das Interface zu zeichnen, sie kümmern sich nur um die Logik.

Kurz gesagt: Kommander erzeugt visuelle Schnittstellen mit Programmlogik oder internen Funktionen in einer beliebigen Scriptsprache und führt diese aus - ohne dabei einen Compiler zu benötigen.

Golem.de: Woher stammt die Idee für Kommander?

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Eric Laffoon: Kommander lehnt sich an die Idee hinter Kaptain an, ein Programm, das es erlaubt, einen Dialog mit einfachen Scripten, Grammer genannt, zu schreiben und dann auszuführen.

Das Ganze entstand folgendermaßen: Wir entschieden uns zunächst, einen visuellen Entwicklungsansatz zu verfolgen und nutzen dazu Qt Designer, demnächst wird aber der KFormDesigner zum Einsatz kommen. Der Designer produziert *.ui-Dateien, aus denen Dialoge und Hauptfenster in Qt/KDE erzeugt werden. Bei Kommander enden diese Dateien auf *.kmdr, es handelt sich aber um Dateien im *.ui-Format.

Zuerst wurden zwei Komponenten entwickelt, ein "Editor" und ein "Executor". Kommander schaut nun nach jeder Art von Text, so genanntem "Kommander Text", der in Widgets (Interface-Kompontenten, Anm. d. Red.) in Form von Strings eingebettet ist. Dabei kann es sich um normalen Text, aber auch spezielle Funktionen oder Scripte handeln.

Im Grunde handelt es sich bei Kommander-Widgets um KDE-Widgets mit neuen Eigenschaften, um Kommander-Text einzubinden. Damit ist es dann möglich, komplexere Aufgaben zu erledigen als dies mit KDialog möglich ist. Diese werden im Editor erzeugt und im Executor ausgeführt.

Interview: Kommander - KDEs neue Geheimwaffe? 
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yoonicks 23. Aug 2004

"Hackers are more likely to have cats than dogs (in fact, it is widely grokked that cats...

c.b. 21. Aug 2004

Hi chojin, eine Katze gehört in den Toaster. Weisst Du das nicht? *ggg*. Schönes WE...

MvKroiden 21. Aug 2004

Was soll denn das für ein Bullshit sein? Eric verdient seinen Lebensunterhalt...

mue 20. Aug 2004

*g* Geschmackssache. Man kommt da sehr schnell rein und mag hinterher kaum anderes. Gut...

fonso 20. Aug 2004

ich hab mir gerade mal die syntax gegeben...fürchterlich ;) gibts da nen vernünftigen...


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