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Studie: Akzeptanz von E-Mail-Bewerbungen steigt

23 Prozent aller Stellenanzeigen enthalten eine E-Mail-Adresse. Die Bereitschaft, Bewerbungen per E-Mail anzunehmen, nimmt bei Personalverantwortlichen weiter zu, so das Ergebnis einer von der personal total AG in Auftrag gegebenen Analyse von 50.000 Stellenanzeigen in Print-Medien. Demnach waren im ersten Halbjahr 2004 in 23 Prozent aller Stellenanzeigen E-Mail-Adressen genannt, an die sich Bewerber direkt mit ihren Unterlagen wenden konnten. Im ersten Halbjahr 2003 war in lediglich 12 Prozent der Anzeigen eine E-Mail-Adresse angegeben.
/ Jens Ihlenfeld
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Grundlage der Studie waren für beide Halbjahre rund 50.000 Stellenanzeigen in 46 Tages- und Wochenzeitungen sowie Fachzeitschriften, die von der Berliner index GmbH kontinuierlich ausgewertet wurden.

Als Hauptgrund für die steigende Beliebtheit der E-Mail-Bewerbung sieht Tillmann Gante, Vorstand bei personal total, das einfache und flexible Handling der Bewerbungsunterlagen. "Die Bewerbung kann mit einem Klick weitergeleitet werden und ich sehe sofort, ob der Bewerber grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit dem PC besitzt" , erläutert Gante die Vorteile. Gerade IT-Unternehmen forderten mittlerweile ausschließlich elektronische Bewerbungen.

Gante empfiehlt allen Bewerbern, an die digitale Bewerbung den gleichen Qualitätsstandard wie bei der klassischen Mappe anzulegen. Noch seien die Unterlagen häufig unsauber gescannt oder zu große E-Mail-Anhänge verstopften die Postfächer der Personaler. "Am besten ist es, ein PDF-Dokument mit allen Unterlagen an die E-Mail anzuhängen und diese einem Freund zu schicken, um zu überprüfen, in welcher Form die Bewerbung schließlich ankommt" , rät der Personalberater.


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