Wirbel um Verbraucherportal Snakecity (Update)
Der Streit zwischen Snakecity.de und dem Online-Händler kommt nicht von ungefähr: Die "ehemaligen" Snakecity-Betreiber wollen von e-Bug und NorskIT gedrängt worden sein, diese nicht länger ungerechtfertigt in der schwarzen Liste zu führen. In einem Statement auf Snakecity.de bestätigt dies der neue Domain-Herr: "Wir haben die ehemaligen Betreiber mehrfach aufgefordert, unrichtige Angaben auf deren Webseiten zu korrigieren und Userbeiträge zu löschen, die jeder Basis entbehrten."
Gegen ein Forum, in dem Kunden aufgeklärt würden, hätte man nichts, auch nichts gegen eines, in dem über unseriöse Unternehmen aufgeklärt würde, die etwa Vorauskassen-Zahlungen bzw. Waren unterschlagen, so Opitz und Co. Doch Unternehmen mit Rufmord zu bedrohen und einen "Internet-Pranger" mit "mutmaßlich unrichtigen DENIC-Einträgen" zu realisieren, sei keine dauerhafte Lösung. Geschädigte Unternehmer, die auf Snakecity.de in der Vergangenheit zu Unrecht gelistet gewesen sind, bittet Opitz, sich per E-Mail an unwahrheiten@web.de zu melden.
Für Bechmann - gerüchteweise das Alter Ego des Snakecity-"Sprechers" Frank Kalotschke - hat der Streit um die Domain gerade erst begonnen: Mit der DENIC habe man bereits Kontakt aufgenommen und den Fall geschildert. "Auch für diese Damen und Herren war das eine vollkommen neue Art des Domain-Raubes", so Bechmann. Eine Strafanzeige und Schadensersatzanforderungen gegen Bytecamp würden zurzeit vorbereitet. "Für bytecamp wird diese Vorgehensweise wohl sehr nachhaltig ausgehen", droht Bechmann. "Mit Herrn Opitz werden sich andere Leute beschäftigen. Bis dahin werden wir den Betrieb hier weiterführen und uns um die Fälle kümmern."
Die Aufregung um Snakecity.de erscheint doch übertrieben. Bevor man einer der Parteien Glauben schenkt, sollte man - wie es im Grunde immer empfehlenswert ist - beide Seiten anhören und sich in öffentlichen Foren nicht in wüste Beleidigungen oder Drohungen hineinsteigern und sich selbst so rechtlich angreifbar machen.
Nachtrag vom 17. August 2004, 18:40 Uhr:
Mittlerweile hat sich auch der Webhoster Bytecamp öffentlich wegen der Anschuldigungen seitens des ehemaligen Snakecity.de zu Wort gemeldet: Snakecity.de sei einst geschaffen worden, um schwarze Schafe unter Online-Shops anzuprangern, und für Käufer, die sich über ihre Erfahrungen mit guten und schlechten Händlern austauschen können. "Die Bytecamp GmbH unterstützte solche Plattformen schon immer, denn sie dienen dem Gedanken eines freien, kostengünstigen Internet-Austauschs für möglichst viele User." Man habe Snakecity als Hoster auch weiterhin unterstützt, als man mehr und mehr zur Zielscheibe für Klagedrohungen verärgerter Online-Shops wurde.
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Die umfangreiche Antwort von Herrn Christan Böhme, Arsch der Nation!!!
Tja, wenn man genauer hinschaut was das Wort "e-Bug" dahinter steckt. e - B u g = B e...
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