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Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

Golem.de im Gespräch mit Fabian Franz und Kurt Pfeifle

Das vom italienischen Unternehmen NoMachine entwickelte NX will nicht mehr als das Netzwerk-Computing revolutionieren. Die Software erlaubt es, auch über schmalbandige Leitungen auf entfernten Desktops zu arbeiten. Mit FreeNX stellten Fabian Franze und Kurt Pfeifle einen freien NX-Server auf Basis der NoMachine entwickelten Software vor. Dieser soll zusammen mit einem in KDE integrierten Client mit der nächsten Knoppix Version 3.6 erscheinen. Im Vorfeld der KDE-Konferenz aKademy sprach Golem.de unter anderem mit den FreeNX-Entwicklern Fabian Franz und Kurt Pfeifle. Weitere Themen rund um KDE werden in den nächsten Tagen folgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Golem.de: Auf dem LinuxTag stellten Sie beide Ihre freie NX-Implementierung vor, die auch in der kommenden Knoppix-Version enthalten sein soll.

Fabian Franz: Beteiligt waren nicht nur wir zwei - wir waren mindestens zu viert. Joseph Wenninger vom KDE-Projekt entwickelte den ersten dort gezeigten kNX/FreeNX Client, unter kräftiger Mithilfe von Thorsten Rahn. Wir beide haben den FreeNX-Server ans Laufen gebracht.

Kurt Pfeifle: Der tatsächliche Code vom FreeNX-Server ist aber von Fabian alleine. Was wir auf dem LinuxTag vorstellten, besteht aus zwei verschiedenen Komponenten: dem FreeNX Server auf der einen und dem FreeNX/kNX Client auf der anderen Seite.

Erst beide Pass-Stücke gemeinsam ermöglichen "Remote GUI"-Verbindungen auch über "langsame" Leitungen. Selbst bei geringer Bandbreite wie mit Modems oder per ISDN erreichen NX und FreeNX eine gute Performanz - und das quer über mehrere Betriebssystem-Plattformen hinweg. (Siehe dazu NX - Turbolader für Linux- und Windows-Terminalserver).

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Franz: Dabei ist unsere FreeNX-Implementation nur noch das letzte Mosaiksteinchen. 99,9 Prozent der Funktionalität kommt von NoMachines GPL/NX-Komponenten, die wir lediglich vor den FreeNX-Karren spannen.

Gian Filippo Pinzari entwickelte hier in jahrelanger Arbeit die Kernstücke. Dies sind NX-Komponenten, die seine Firma NoMachine.com seit März 2003 unter der GPL als freie und Open Source Software zur Verfügung stellt. Diese sind zugleich Basis für kommerzielle Produkte. NoMachine bietet derzeit mehrere kommerzielle NX-Server-Varianten, die auf den freien NX-Bibliotheken basieren.

Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing? 
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patrickulrich 03. Apr 2006

hallo kann mir jemand helfen ich suche den ASCII Code für die ALTGR taste

HAL9000 24. Aug 2004

Wenn man zwei Rechner via 100MBit mit einander verbindet mögen die klassischen Remote...

Otto d.O. 23. Aug 2004

Thin Clients mit Microsoft Terminal Server sind gang und gäbe. Ist nicht die grosse "Der...

Vigilance 23. Aug 2004

Geht auch mit den Ascii code 92, aber nervt halt.. Die Sache mit den Remotesessions ist...

fischkuchen 20. Aug 2004

jo, sieht aber trotzdem gut aus ;)


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