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Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

Golem.de: Entwickelt wurde NX, wie sie schon sagten, von NoMachine. Doch erst mit der Präsentation auf dem LinuxTag erreichte die Technik auch eine breite Öffentlichkeit. Inwieweit ist NoMachine an der KDE/Debian-Integration beteiligt?

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Franz: NoMachine unterstützt unsere Arbeit voll und ganz. Gian Filippo Pinzari hält uns über geplante Änderungen im NX-Protokoll auf dem Laufenden. Er macht uns regelmäßig auf Bugs in unserer Implementierung aufmerksam.

NoMachine legt genauso wie wir Wert darauf, dass die freie Implementierung stets kompatibel zu den kommerziellen Varianten bleibt. Benutzer sollen den FreeNX/KDE Client verwenden können, um auf einen kommerziellen NX Server zuzugreifen, genauso wie sie mit den NoMachine-NX-Clients aller Betriebssysteme auf den KDE/Knoppix FreeNX-Server zugreifen können müssen.

Pfeifle: NoMachine hat sich verpflichtet, für ihre kommerzielle Version genau dieselben Bibliotheken zu verwenden, die sie unter der GPL freigeben, und nicht etwa unterschiedliche, "bessere" Varianten. Das unterscheidet sie meines Erachtens fundamental von den Geschäftsmodellen von Codeweavers/WINE oder artofcode/Ghostscript.

Golem.de: Welche Möglichkeiten erschließen sich für Entwickler aus der Implementierung von NX?

Franz: Unsere Implementierung ist bewusst einfach gehalten. Sie ist ein "simples" Bash-Skript. Sie staunen? Ja, richtig: FreeNX Server ist ein Bash-Skript, das die bereits seit 15 Monaten vorhandenen GPL-Komponenten von NX zu einem nahtlos funktionerenden Ganzen zusammenbindet.

Insofern kann fast jeder Entwickler unseren FreeNX Server modifizieren oder Fehler beheben.

Pfeifle: Ich war für die FreeNX-Entwicklung lediglich der Mentor und bin der Dokumentationsschreiber. Ich kann jedoch bestätigen: Fabian lügt nicht.

FreeNX sind weniger als 500 Zeilen Bash-Code, natürlich plus die NoMachine/NX-Quellcode-Teile, die unter der GPL stehen.

Implementiert hat den FreeNX-Server Fabian ganz alleine. Erstens ist Fabian in meinen Augen ohnehin ein Bash-Hexenmeister. Zweitens sollte diese Implementierung auch beweisen, wie "komplett" die GPL-Komponenten von NX bereits seit 15 Monaten bereitstehen. Drittens sollte es all die Skeptiker unter den FOSS-Entwicklern Lügen strafen, die NX seither die kalte Schulter gezeigt haben, weil sie, ohne auf den Quellcode zu schauen, eine freie NX-Implementation für "zu schwierig" hielten. Und viertens büßen wir mit der Bash praktisch keinerlei Geschwindigkeit ein, denn die Hauptarbeit wird wie gesagt von den kompilierten GPL/NX-Komponenten verrichtet.

Franz: Soll ich Ihnen ein kleines Geheimnis verraten? Die erste funktionierende Version von FreeNX war das Ergebnis von einer einzigen Nacht Programmierung und umfasste lediglich 180 Zeilen Quellcode.

Die GPL-Komponenten von NX sind wirklich praktisch komplett, und nicht nur ein "verkrüppelter Lockvogel", wie manche voreilig verkündeten, nachdem sie zwar die NoMachine-Website, jedoch nicht den NX-Quellcode angeschaut hatten. Die Open Source Community sollte der Firma NoMachine wirklich zutiefst dankbar sein für dieses großartige Geschenk!

Pfeifle: Entwickler können NX und FreeNX für viele Zwecke verwenden - ebenso wie jeder Endanwender. Wir hoffen, dass FreeNX auch einige Entwickler für die NX-Kernentwicklung interessiert, denn hier bestehen noch viele aufregende Entwicklungsmöglichkeiten.

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patrickulrich 03. Apr 2006

hallo kann mir jemand helfen ich suche den ASCII Code für die ALTGR taste

HAL9000 24. Aug 2004

Wenn man zwei Rechner via 100MBit mit einander verbindet mögen die klassischen Remote...

Otto d.O. 23. Aug 2004

Thin Clients mit Microsoft Terminal Server sind gang und gäbe. Ist nicht die grosse "Der...

Vigilance 23. Aug 2004

Geht auch mit den Ascii code 92, aber nervt halt.. Die Sache mit den Remotesessions ist...

fischkuchen 20. Aug 2004

jo, sieht aber trotzdem gut aus ;)


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