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Spieletest: Holiday World - Tourismus-Management am PC

Aufbau-Strategiespiel von Take 2

Spätestens seit Rollercoaster Tycoon weiß man, dass es recht unterhaltsam sein kann, virtuelle Freizeitparks am PC zu errichten. In Holiday World von Take 2 geht es nun allerdings nicht nur um Karussells und Achterbahnen, sondern gleich um eine komplette Ferienanlage: Mit möglichst intelligenten Aktionen gilt es, die Urlauber dieser Welt in das eigene Domizil zu locken.

In gut 20 Missionen errichtet man daher schicke Hotels, abwechslungsreiche Sportanlagen, diverse Restaurants und ein paar ausgefallene Attraktionen und hofft dann auf die Gunst der Touristen. Die sind allerdings keine anonyme Masse, sondern in ihren Ansprüchen durchaus unterschiedlich - ein Rentner-Ehepaar lässt sich eben nicht mit demselben Angebot zufrieden stellen wie ein unternehmungslustiger junger Single.

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Screenshot #1
Screenshot #1
Floriert das eigene Unternehmen, wird zahlreiches Geld in die Kasse gespült, das dann etwa zum Anheuern neuer Animateure verwendet werden kann. Allerdings wetteifert man als Spieler mit dem Computer, der ebenfalls Feriendomizile errichtet und seinerseits versucht, das Geld der Hotelgäste einzustreichen. Hilfreich im Kampf gegen die Konkurrenz sind daher Spione, die man auf das Terrain der Kontrahenten schicken kann und sie dort die Anlagen sabotieren oder Hotelgäste abwerben lässt.

Screenshot #2
Screenshot #2
Das ungewöhnliche Szenario und die zu Beginn recht umfangreich wirkende Gebäudeauswahl macht Holiday World in den ersten zwei bis drei Spielstunden zu einer sehr abwechslungsreichen Angelegenheit, dann offenbart sich allerdings das größte Manko des Spiels: An Abwechslung haben die Entwickler nicht wirklich gedacht. Die Missionsziele sind nahezu immer identisch, da es nur gilt, so schnell wie möglich eine gewisse Zahl von Touristen in die eigene Anlage zu locken und das eigene Budget aufzustocken. Hat man da erstmal den Dreh raus, unterscheidet sich das Vorgehen in den Missionen praktisch überhaupt nicht - Langeweile und kaum anhaltende Motivation sind die Folge.

Screenshot #3
Screenshot #3
Auch die Präsentation lässt zu wünschen übrig - der zweite Teil des eingangs erwähnten Rollercoaster Tycoons ist zwar schon fast zwei Jahre alt, sieht aber kaum schlechter aus als Holiday World. Immerhin bietet Take 2 das Spiel zum Mid-Price an - PC-Besitzer müssen also etwa 30,- Euro zahlen, um den seit kurzem im Handel erhältlichen Titel zu erwerben.

Fazit:
Nette Idee, dröge Umsetzung - hat man in Holiday World erst einmal den Bogen raus, stellt sich sehr schnell Langeweile ein, von Langzeit-Motivation kann hier nicht die Rede sein. Auch der prinzipiell recht witzige Multiplayer-Modus kann das nicht wettmachen - Holiday World geht einfach zu schnell die Puste aus.


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<Sparkplug> 18. Aug 2004

Heisst es nicht sowieso ruler ---> Lineal? Und ich glaub nicht, das es dazu ein Verb...

<Sparkplug> 18. Aug 2004

Ach ja? Warum kommt dann die Kill-Statistik am Schluss? Um mir ein schlechtes Gewissen zu...

Supergrobi 18. Aug 2004

Das müssen aber starke Drogen sein, die Du zu Dir nimmst. Oder bekommt Dir u.U. Alkohol...

inu 18. Aug 2004

Rule hat ja bekanntlich mehrere Bedeutungen. Zum Beispiel "Beherrschen" im Sinne von...

ziesel 17. Aug 2004

manhunt ist tatsächlich menschenverachtend. dort wird das töten zelebriert. bei doom und...



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