Sicherheitslücke in Acrobat Reader für Linux
Das Problem(öffnet im neuen Fenster) steckt in der Uuencoding-Funktion des Acrobat-Reader. Die Linux-Version der Software versucht, Dokumente die Uuencoded sind, automatisch wieder in ihr Original-Format umzuwandeln. Dabei wird aber die Länge des Dateinamens nicht überprüft, so dass über ein speziell präpariertes Dokument ein Buffer-Overflow ausgelöst und so beliebiger Code unter den Privilegien des Nutzers ausgeführt werden kann.
Betroffen sind Adobe Acrobat Reader 5.05 und 5.06 für Unix-Systeme, aber auch ältere Versionen dürften verwundbar sein. Die Windows-Variante hingegen ist nicht betroffen. Adobe hat den Fehler nach Mitteilung durch iDefense mittlerweile beseitigt, ohne dies weiter zu erwähnen. Laut iDefense ist in jedem Fall der Adobe Acrobat Reader 5.0.9 von dem Problem nicht betroffen.