Test: PalmOS-Notebook Dana mit WLAN und langer Akkulaufzeit

Der von Dana an die Tastaturbedienung angepasste Programmstarter unterstützt beide Kartenslots, welche in zwei gesonderten Kategorien in den Programmstarter eingebunden werden. Auf die Beigabe eines Dateimanagers wurde leider verzichtet, um den Inhalt der Speicherkarten umfassend bearbeiten und auslesen zu können, so dass nur die Dateioperationen im Programmstarter zur Verfügung stehen. Da Dana selbst keinen HotSync-Knopf aufweist, der einen Datenaustausch mit dem PC ausführt, wurde immerhin an eine entsprechende Tastenkombination gedacht, um diese bei PDAs häufig benötigte Funktion schnell und bequem ausführen zu können. Der Aufruf der HotSync-Funktion startet dann auch gleich einen Synchronisationsvorgang, so dass hier nicht etwa ein weiterer Arbeitsschritt anfällt, wie man es beim Sony-PDA UX50 mit Mini-Tastatur feststellen musste.

Bei der Tastaturbedienung kennt der Programmstarter zwei verschiedene Bedienmodi, die von AlphaSmart als "PC" sowie als "Mac" bezeichnet wurden. Damit wird die Auswahl von Applikationen durch die Eingabe des betreffenden Anfangsbuchstabens der betreffenden Applikation beeinflusst. Während im Mac-Modus immer nur die erste Applikation mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben ausgewählt wird, springt man im PC-Modus durch mehrfache Eingabe des Anfangsbuchstabens immer eine Applikation weiter. Will man etwa AlphaWord aufrufen, tippt man im PC-Modus zwei Mal die A-Taste, um die Adressen-Applikation zu überspringen und startet die Applikation durch beherzten Druck auf die Returntaste. Im Mac-Modus muss man zum Start von AlphaWord die Cursortasten zu Hilfe nehmen.

Spezialtasten
Spezialtasten
Auch die Arbeitsweise des Cursors im Programmstarter, wenn man die Tastatur zur Steuerung benutzt, lässt sich nach den eigenen Anforderungen anpassen. In der Standard-Einstellung wandert der Auswahl-Cursor mit, wenn man etwa beim Seiten-Blättern den Ausschnitt im Programmstarter verändert. Ansonsten bleibt beim Hoch- und Runter-Scrollen die selektierte Applikation ausgewählt und der Auswahl-Cursor wandert nicht mit.

Eine LED zeigt zwar das Laden des Akkus an, allerdings vermisst man eine Signalisierung über das Ende des Ladevorgangs, so dass dafür ein Blick auf den Ladestand im Programmstarter erforderlich ist. Neben der Lademöglichkeit per Netzteil wird der Akku auch mit Strom befüllt, wenn Dana per USB mit einem anderen Rechner verbunden ist.

AlphaSmart bietet den Dana Wireless zum Preis von rund 500,- Euro an.

Fazit:
Das Konzept hinter Dana sieht vor allem Autoren als potenzielle Kunden, die viel schreiben und häufig unterwegs sind. Das können Schriftsteller, Journalisten oder auch Studenten sein, die mit Dana eine willige Gehilfin und ausdauernde Arbeitsstute für die mobile Texterfassung erhalten. Aber auch die mobile Bearbeitung von E-Mails erledigt Dana problemlos. Wer damit Excel-Tabellen pflegen oder PowerPoint-Präsentationen erstellen mag, wird mit dem PalmOS-Smartphone weniger glücklich, weil die geringe Display-Auflösung hier gewisse Grenzen setzt. Noch sind nur wenige PalmOS-Applikationen von Fremdherstellern an die ungewöhnliche Display-Auflösung angepasst, so dass die zur Verfügung stehende Auflösung nicht immer so nutzbar ist, wie man das gerne hätte. Wenn einem die mitgelieferten Applikationen ausreichen, stört dies jedoch nicht. Allerdings wünschte man sich einen niedrigeren Preis für Dana, da dieser doch im Vergleich zu einem Windows- oder MacOS-Notebook zu hoch erscheint, weil das PalmOS-Notebook viele Aufgaben nicht erledigen kann.

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Tim 26. Dez 2004

Ich hab mir auch einen Dana gekauft. Und muss sagen, ist wirklich klasse, das Gerät. Die...

Martin 20. Aug 2004

Hallo, ich habe mir ein Dana Wireless gekauft und finde es ungemein praktisch. Alle...

fritz 18. Aug 2004

stimmt, noch lieber hätte ich aber etwas im notebookformat, also ein größeres display in...

Mobilix 17. Aug 2004

Ich denke ein Psion netBook / netBook pro fällt auch in die Schriftsteller-Kategorie...



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