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Doom 3 im Höhenflug - Carmacks Rakete im Sturzflug

Armadillo Aerospace verliert 35.000-US-Dollar-Rakete. John Carmack von id Software ist nicht nur Spieleentwickler und 3D-Grafik-Guru, sondern versucht sich mit seinem Unternehmen Armadillo Aerospace auch an der Raumfahrt. Während sich sein neuer Shooter Doom 3 trotz einiger Schwächen als Senkrechtstarter bewies, mussten Carmack und sein Raketenteam nun eine Bruchlandung erleben, als sich ihre Rakete bei einem Testflug in den Boden rammte.
/ Christian Klaß
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Wie Carmack beschreibt, gab es beim Raketenstart ein Problem während der Aufwärmphase des Antriebs – Carmack und sein Team versuchten, die nicht ausreichend hohe Temperatur mittels zusätzlicher Treibstoff-Ausstöße anzuheben und verbrauchten dabei offenbar zu viel Treibstoff. Nach dem rauen Start der Rakete schoss diese etwas über die erwünschte Höhe hinaus, konnte zwar weitgehend stabilisiert werden – doch dann ging der Treibstoff zuneige, die Rakete stürzte ab und zerschellte seitlich auf dem Boden. Der Druck im zerberstenden Treibstoff-Tank schleuderte einige Trümmer fast 200 Meter weit von der Absturzstelle weg.

"Von der 35.000-US-Dollar-Rakete blieb nur eine Menge Gürteltier-Mist" , so Carmack in Anspielung auf den Namen Armadillo Aerospace, was so viel wie Gürteltier Luft- und Raumfahrt bedeutet. Nur wenige Teile haben überlebt, doch obwohl die On-Board-Kamera zerstört wurde, überlebte deren Videoband – Bilder und ein Video(öffnet im neuen Fenster) zeigt Armadillo Aerospace auf seiner offiziellen Website.

"Es ist gut, dass Doom 3 sich sehr gut verkauft..." , so Carmacks trockene Worte zum Verlust der von Armadillo Aerospace selbst entwickelten Rakete. Mehr zum ab dieser Woche auch in Deutschland erhältlichen Doom 3 findet sich im Spieletest von Golem.de .


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