Ohne Leinwand: Unverfälschte Heimprojektion auf Tapete (Upd)

System kann Oberflächentexturen und -farben ausgleichen

Oft stellt sich für den Heimkinofreund außer dem Installationsort des Projektors auch die Frage, wo man die mehr oder minder riesigen Leinwände unterbringen soll, ohne gleich den Wohnraum zu verschandeln. So bleibt es oft bei der Projektion auf Raufaser-Tapeten oder Schlimmeres und der entsprechenden Bildqualität. Das muss nicht sein, dachten sich Forscher der Uni Weimar und entwickelten SmartProjectors, ein System, mit dem sich normale Heimkinoprojektionen so anpassen, dass sie fast auf beliebige und sogar farbige Untergründe unverfälscht projiziert werden können.

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SmartProjectors
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An den Korrekturverfahren, die SmartProjectors zu Grunde liegen, arbeitet Jun. Prof. Dr. Ing. Oliver Bimber und sein Team schon seit einem Jahr, an deren Anwendung auf Projektoren seit ca. sechs Monaten.

Inhalt:
  1. Ohne Leinwand: Unverfälschte Heimprojektion auf Tapete (Upd)
  2. Ohne Leinwand: Unverfälschte Heimprojektion auf Tapete (Upd)

Sie verwenden drei handelsübliche Komponenten: einen PC mit einer Spiele-Grafikkarte und einer TV-Karte, einen gewöhnlichen Camcorder sowie einen oder gar mehrere Videoprojektoren. Dabei wurden nur Geräte mit 1100 ANSI Lumen zu Preisen unter 1.000,- Euro benötigt, also beileibe nicht das, was Heimkinofreunde mit großer Brieftasche gelegentlich in Kleinwagenpreisklasse im Vorführraum stehen haben.

Mit Hilfe von Testrastern und -farben, die vom Beamer ausgesendet werden, wird mit der Videokamera die Oberfläche abgetastet. Dazu werden aber keine komplexen Geometriedaten, sondern lediglich Pixel-Displacement-Informationen für jedes Pixel im Videobild erfasst. Zudem wird die Farbe der Oberfläche erfasst - auch für jedes Pixel.

SmartProjectors
SmartProjectors
Die Systemkalibrierung arbeitet vollautomatisch und dauert weniger als 30 Sekunden. Danach kann anstelle der Kamera ein anderes PAL/NTSC-Gerät an den Rechner angeschlossen werden - z.B. ein DVD-Player oder eine PlayStation. Alle Pixel des Videosignals, die nun an die TV-Karte des Rechners gehen, werden vom Grafikchip der Grafikkarte in Echtzeit (mehr als 60 Hz) sowohl geometrisch als auch farblich so korrigiert, dass, wenn sie auf die Oberfläche auftreffen, sie sich so vermischen, dass die richtige Farbe dabei entsteht.

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Ohne Leinwand: Unverfälschte Heimprojektion auf Tapete (Upd) 
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Ekelpack 07. Dez 2004

Nee... es wird gar keine staendige Berechung geben. Es wird so funktionieren, dass man...

Lord 07. Dez 2004

Naja, für Zuhause wirds einfacher sein, die Wand weiss zu halten. Aber als praktische...

So What 12. Aug 2004

Ich glaube, es ging bei der Entwicklung nicht wirklich um eine Alternative zur Rauhfaser...

wdragon 12. Aug 2004

Ich habe seit 2,5 Jahren einen Beamer (Panasonic 100 PT-AE)mit Abstand 4,5 m zu einer...

guppi 12. Aug 2004

Theoretisch handelt es sich um den Einkopiermodus "Multiplikation". D.h. solange keiner...



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