Ohne Leinwand: Unverfälschte Heimprojektion auf Tapete (Upd)
Dabei "verschwindet" die Untergrund-Oberfläche und man hat den Eindruck, als projiziere man auf eine plane, weiße Leinwand. Das Verfahren kann nach Angaben des Forschers für diffuse Oberflächen mit fast beliebiger Komplexität verwendet werden - Einschränkungen gibt es aber durch die Auflösung von Beamer und Kamera.

SmartProjectors
Das System ist auch skalierbar: z.B. können mehrere Projektoren gleichzeitig
verwendet werden, z.B. mit Dual-Port-Karten, die sich gegenseitig ergänzen.
Dabei werden hellere Bilder erzeugt und gegenseitige Schattenwürfe bei nicht
planaren Oberflächen könnten automatisch ausgeglichen werden.
Bezüglich der Blickwinkelstabilität der Projektion erklärte Bimber, dass die Kameraposition der "Sweet-Spot" der Betrachtergruppe ist. "Es hängt aber stark von der [Projektions-]Oberfläche ab: Auf einer flacheren Steinmauer oder einem Vorhang treten weniger Verzerrungen auf, wenn man sich vom Sweet-Spot wegbewegt als bei der Projektion in eine Ecke", so Bimber gegenüber Golem.de. Wenn das System kalibriert wird, sollte die Kamera also dort stehen, wo sich die Betrachter befinden - also zum Beispiel vor einer Couch.
Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sind noch sehr jung - noch nicht einmal die wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu sind erschienen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Details zu den Verfahren auch noch nicht bekannt gegeben werden. Es besteht natürlich ein starkes Interesse daran, mit Industriepartnern eine Weiterentwicklung der Technologie in eine kommerzielle Richtung in Angriff zu nehmen.
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