Abo
  • Services:

Softwarepatente: Linux-Verband kontra Bundesregierung

LIVE greift die Bundesregierung in einem offenen Brief scharf an

Mit der Entscheidung der Stadt München, im Rahmen ihres Projektes "LiMux" die Ausschreibung des Basis-Client auf Grund der ungeklärten Patentsituation auszusetzen, spitzte sich die Diskussion um die Einführung von Softwarepatenten zu. In einem offenen Brief greift der LIVE Linux-Verband die Position des Bundesministeriums der Justiz scharf an.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Verband bezieht sich auf eine Stellungnahme der Bundesregierung zum Thema LiMux. Diese zeigt nach Ansicht des LIVE die große Kluft zwischen der Bewertung der EU-Richtlinie über "die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen und der daraus resultierenden Bedrohungen" durch die Bundesregierung auf der einen und die deutsche Open-Source-Community sowie zahlreicher Vertreter der mittelständischen Wirtschaft auf der anderen Seite. Schließlich sei nicht nur "freie Software", sondern gleichermaßen auch "nicht freie", also proprietäre Software betroffen.

Inhalt:
  1. Softwarepatente: Linux-Verband kontra Bundesregierung
  2. Softwarepatente: Linux-Verband kontra Bundesregierung

Während die Bundesregierung keinen Zusammenhang zwischen dem gestoppten Open-Source-Projekt der Stadt München (LiMux) und dem Entwurf einer EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen erkennen kann, weist der Linux-Verband auf die gängige Praxis des deutschen und des Europäischen Patentamtes hin. Dieses vergibt seit geraumer Zeit Patente auf computerimplementierte Erfindungen. Dabei beruft sich das Patentamt auf die der Richtlinie zu Grunde liegenden Kriterien.

"Die Stadt München hat ihre Prüf-Entscheidung für die Linux-Ausschreibung auf der Basis einer Zusammenstellung bereits gewährter, teilweise auch nur angemeldeter deutscher und europäischer Patente getroffen (die Erteilungsquote nach Patentanmeldung liegt über 50 Prozent). Und die Bundesregierung kann keinen Zusammenhang erkennen?", heißt es in dem offenen Brief verwundert.

Softwarepatente: Linux-Verband kontra Bundesregierung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Michael Baukloz 12. Aug 2004

Hört sich interessant an. Als grenznaher Kleinunternehmer kann man sich die Gedanken ans...

Benjamin 11. Aug 2004

Schlechte Nachrichten, die Schweizer sind auch betroffen, wenn das durchkommt. Das liegt...

hallo 11. Aug 2004

ROFL Das war in Wien und Wien liegt bekanntlich in ... (Wenn auch in der Schweiz dann...

Marc Manthey 11. Aug 2004

gute idee, suche auch flyer und möglichst viele seiten, haben ein wiki ins leben...

Wile E. Coyote 11. Aug 2004

wie ???? Wir sollen betroffen sein ???? Niemals, kann garnich sein !!!! Dann schreiben...


Folgen Sie uns
       


Google Nexus One in 2019 - Fazit

Das Google Nexus One ist zehn Jahre alt - und damit unbenutzbar, oder?

Google Nexus One in 2019 - Fazit Video aufrufen
Oldtimer umrüsten: Happy End mit Elektromotor
Oldtimer umrüsten
Happy End mit Elektromotor

Verbotszonen könnten die freie Fahrt von Oldtimern einschränken. Aber auch Umweltschutzgründe und Exzentrik führen dazu, dass immer mehr Sammler ihre liebsten Fahrzeuge umrüsten.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Piëch Mark Zero Porsche-Nachfahre baut eigenen E-Sportwagen
  2. Elektroautos Sportversion des E.Go Life und Shuttle E.Go Lux
  3. Rivian Amazon investiert in Elektropickups

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Raumfahrt: Aus Marzahn mit der Esa zum Mond
Raumfahrt
Aus Marzahn mit der Esa zum Mond

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Nasa will schnell eine neue Mondlandefähre
  2. Chang'e 4 Chinesische Sonde landet auf der Rückseite des Mondes
  3. Raumfahrt 2019 - Die Rückkehr des Mondfiebers?

    •  /