Samsung macht Handys mit VGA-Auflösung möglich

Die Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei einer 2,6-Zoll-Bilddiagonale bzw. die resultierende hohe Pixeldichte von 300 Pixeln pro Zoll (ppi) erreichte laut Samsung bisher kein konkurrierendes Display – der Standard liege eher bei 150 ppi. Bereits im Mai 2004 schaffte es Samsung, ein 1,94-Zoll-Display mit QVGA-Auflösung bzw. 207 ppi zu fertigen.
Die Steigerung der Auflösung bei gleichzeitig höherer Pixel-Dichte schaffte Samsung mittels spezieller amorpher Silizium-Gatter im LCD-Panel, worauf der Hersteller aber bei seiner Ankündigung nicht weiter eingeht. Amorphes Silizium (a-Si) und polykristallines Silizium sind die beiden wichtigsten Siliziumtechniken, die in Dünnschicht-Transistoren (TFT) für LCDs eingesetzt werden.
Da es sich um transflexive LCDs mit einem Kontrastverhältnis von 200:1 und einer Helligkeit von 150 Candela/qm handelt, soll es selbst in direktem Sonnenlicht gut zu erkennen sein – was es auch für Navigationssysteme und sonstige aufwendigere Anzeigen interessant macht.
Die Massenproduktion soll im Dezember 2004 beginnen. Da existierende Produktionsstraßen genutzt werden können, erhofft sich der Hersteller einen Vorteil bei den Produktionskosten und der Lieferbarkeit.