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Quadro FX 4400 mit 512 MByte Speicher - auch NV43GL kommt

Shader-Modell-3.0-Unterstützung bald in allen Quadro-Preisbereichen vertreten

Nvidia hat noch drei weitere Shader-Model-3.0-fähige Profigrafikkarten eingeführt, nachdem Ende Juni 2004 bereits die GeForce-6800-Ultra-basierte Quadro FX 3400 vorgestellt wurde. Noch mehr Leistung soll ab September 2004 die Quadro FX 4400 bieten - unter anderem mit echter PCI-Express-Unterstützung.

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Im Vergleich mit der Quadro FX 3400 bringt die FX 4400 mit 512 MByte doppelt so viel 256bittig angebundenen GDDR-3-Speicher mit. Nvidia verspricht auch etwas höhere Taktraten als bei Quadro FX 3400 bzw. GeForce 6800 Ultra. Bei der Quadro FX 4400 kommt zudem ein echter PCI-Express-Grafikchip zum Einsatz, kein AGP-Grafikchip, der mit Nvidias HSI PCI-Express-fähig gemacht wurde.

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Neben der Quadro FX 4400 mit zwei DVI-Anschlüssen und 3-Pin-Stereo-Support soll es auch die Quadro FX 4400G geben, welche zusätzlich eine Genlock- und Framelock-Funktion erfüllt. Mit Framelock können professionelle Anwender mehrere Systeme zu einem Cluster verbinden, so die Leistung bündeln und dadurch selbst Visualisierungen in Lebensgröße realisieren, die sonst problematisch wären. Genlock erlaubt die Synchronisierung mit Standard-Signalformaten und unternehmensinternen Sync-Signalen für die Post-Production, Ausstrahlung, das Composing und die Bearbeitung von Videos.

Für den Mittelklasse-Bereich kündigte Nvidia die Quadro-FX-1400-Grafikkarten mit 128 MByte an, die Ablösung für die Quadro FX 1300. Während Letztere auf einem GeForceFX 5950 mit höherem Takt setzte, kommt bei der Quadro FX 1400 der neue NV41GL-Chip zum Einsatz. Dieser basiert auf der GeForce-6-Architektur, unterstützt Nvidia zufolge die PCI-Express-Schnittstelle, ebenfalls ohne HSI, und liegt in der Geschwindigkeit größtenteils über dem FX 1300. Vermutlich kommen zwölf Pixel-Pipelines zum Einsatz, zu dieser Vermutung erklärte Nvidia jedoch nur, dass die Consumer- und die Profigrafikchips nicht unbedingt identisch sind. Dual-DVI- und 3-Pin-Stereo unterstützt die FX 1400 ebenso wie die FX 1300.

Für den unteren Preis-Leistungs-Bereich führt Nvidia die Quadro-FX-540-Grafikkarten mit 128 MByte DDR-RAM sowie DVI-I, VGA- und HDTV-Schnittstelle ein. Hier kommt erstmals der NV43GL zum Einsatz, die Profi-Variante des Mainstream-GeForce-6-Chips NV43, der voraussichtlich als GeForce 6600 Ende dieser Woche in den USA auf dem Quakecon und Mitte August 2004 auf der Games Convention vorgestellt wird. Der NV43 stellt Nvidias günstigste GeForce-6-Chipserie dar - und wird vermutlich mit zwölf oder acht Pixel-Pipelines ausgestattet sein. Zum FX 540 wollte Nvidia deswegen wohl auch noch nichts sagen und ein Sprecher verwies zudem auf den Umstand, dass bei den Quadro-Produkten Differenzierungen nur über die CAD-Benchmarks erfolgen.

Die Quadro FX 4400, FX 4400G und FX 1400 unterstützen - ebenso wie die Quadro FX 3400 - Nvidias SLI-Technik. Damit lassen sich zwei Grafikkarten paarweise betreiben und die Berechnung der Einzelbilder gemeinsam erledigen. Für die Quadro FX 540 gilt dies nicht.

PNY dürfte Nvidia zufolge gegen Ende August/Anfang September 2004 in Europa entsprechende Grafikkarten anbieten. Ab dann dürften auch die Preise bekannt sein.



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JackTramiel 17. Aug 2004

Interessant wäre aber wirklich mal ein Doom3 Bench mit einer aktuellen HighEnd OpenGL...

Power 10. Aug 2004

im urlaub?? da hast du nur einmal was von,an der karte hast du länger freude-würde sie...

Dust 10. Aug 2004

Das braucht ja schließlich 512 MB VRAM!!! War'n Witz. Für den Preis fliege ich lieber in...


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