Abo
  • Services:

Musik-Industrie bewegt sich im Streit um Künstlervergütung

Keine Annäherung im Streit um Vergütung für Online-Vertrieb

Im Streit mit der GEMA um die Höhe der Abgaben für Musikangebote im Internet machen die Phonoverbände (IFPI) jetzt einen kleinen Schritt auf die GEMA zu. Der Streit um die Höhe der Abgaben war zum Start des Online-Musik-Dienstes der Phonoverbände, PhonoLine, eskaliert.

Artikel veröffentlicht am ,

"Wir haben die feste Absicht, uns mit der GEMA so schnell wie möglich auf eine Lizenzvereinbarung zu verständigen", erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. "Nach überaus verständnisvollen Gesprächen mit Vertretern der Rechteinhaber hat der Vorstand der Deutschen Landesgruppe der IFPI deswegen entschieden, die ohne Vorbehalt an die GEMA zu leistenden Lizenzzahlungen um einen Prozentpunkt zu erhöhen."

Stellenmarkt
  1. Clariant SE, Frankfurt am Main (Sulzbach)
  2. Membrain GmbH, Hamburg, Stuttgart

Im Streit mit der GEMA hatte die IFPI Deutschland in Bezug auf sämtliche Auswertungsformen für Musik die Schiedsstelle, das Deutsche Patent- und Markenamt, angerufen. Die Musik-Industrie hält die von der GEMA geforderten Tarife für unangemessen hoch.

Die GEMA verlange für Musikangebote im Internet 15 Prozent oder eine Mindestlizenz von 0,20 Euro. Diese liegt über der Lizenz für die CD-Auswertung von 9,009 Prozent, aber auch diese halten die Phonoverbände für zu hoch.

Der unstrittige Lizenzbetrag wird zurzeit von den Musikfirmen zwar gezahlt, bis die Differenzen zwischen den Forderungen der GEMA und den Vorstellungen der Musikfirmen geklärt sind, werden die Gelder aber auf Sperrkonten hinterlegt.

Mit der aktuellen Ankündigung zahlen die Tonträgerhersteller für die mechanischen Auswertungen auf Tonträgern künftig 6,6 Prozent statt bisher 5,6 Prozent direkt an die GEMA. Sie verzichten auf den Prozentabzug, der für eine gemeinsame Pirateriebekämpfung gedacht gewesen ist. Gleichzeitig fordert die IFPI die GEMA aber auf, sich an den Kosten einer intensiven Bekämpfung von Musikpiraterie, die zurzeit nahezu ausschließlich von der IFPI finanziert werde, zu beteiligen.

"Im Übrigen erwartet die IFPI, dass nun auch die GEMA endlich einen Schritt tut, der eine Einigung über die Autorenvergütung ermöglicht", heißt es dazu in einer Presseerklärung.



Anzeige
Hardware-Angebote

Karl Stuelpner 10. Aug 2004

Nun - so einfach ist das dann doch wieder nicht: Wenn eine Band im Konzert Titel...

MARO 10. Aug 2004

Jeder sollte das bekommen, was ihm zusteht. Es gibt weder Produkte noch Dienstleistungen...

ümüglüschgl 10. Aug 2004

hauptsache Musik! :D

Michael - alt 10. Aug 2004

falsch. 30% komponist, 30%arrangeur 30%interpret. da die label alle 3 zu festen oder...

hen 10. Aug 2004

es ist ja nicht so, dass die cds sich einfach so verkaufen. Da steckt eine Werbe- Video...


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Spider-Man (PS4)

Spider-Man ist trotz ein paar kleiner Schwächen ein gelungenes Spiel, dem wir mit viel Freude ins Netz gehen.

Fazit zu Spider-Man (PS4) Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

UHD-Blu-ray im Langzeit-Test: Die letzte Scheibe für Qualitäts-Junkies
UHD-Blu-ray im Langzeit-Test
Die letzte Scheibe für Qualitäts-Junkies

Die Menschen streamen Filme und Serien ... alle Menschen? Nein! Eine unbeugsame Redaktion hört nicht auf, auch Ultra-HD-Blu-rays zu kaufen und zu testen.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Oppo Digital Ein Blu-ray-Player-Hersteller weniger
  2. Cars 3 und Coco in HDR Die ersten Pixar-Filme kommen als Ultra-HD-Blu-ray
  3. 4K-UHD-Blu-ray Panasonic zeigt Abspielgerät mit Dolby Vision und HDR10+

Virtuelle Realität: Skin-Handel auf Basis von Blockchain
Virtuelle Realität
Skin-Handel auf Basis von Blockchain

Vlad Panchenko hat als Gaming-Unternehmer Millionen gemacht. Jetzt entwickelt er ein neues Blockchain-Protokoll. Heute kann man darüber In-Game Items sicher handeln, in der anrückenden VR-Zukunft aber alles, wie er glaubt.
Ein Interview von Sebastian Gluschak

  1. Digital Asset Google und Startup bieten Blockchain-Programmiersprache an
  2. Illegale Inhalte Die Blockchain enthält Missbrauchsdarstellungen

    •  /