Spieletest: Doom 3 - Schaurig schön & schrecklich eintönig?

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Auch wenn weite Strecken des Spiels in Dunkelheit gehüllt sind und vor allem die Forschungsstation prinzipiell nur mit zahlreichen Grautönen aufwartet, ist die Grafik von Doom 3 genau das, was man sich erhofft hatte: nämlich ein absoluter Augenschmaus. Neben den brillant aufgelösten Texturen, den geschmeidigen Animationen und der detaillierten Charakter-Modellierung sind es vor allem die fantastischen Licht- und Schatteneffekte, die für offene Münder sorgen - wenn ankommende Monster riesige Schatten an die Wand werfen, Glasscheiben für realistische Lichtbrechung sorgen und Warnlampen die Areale immer wieder in wechselndes Licht tauchen, sorgt das für eine unvergleichliche Atmosphäre. Auch die Akustik ist gelungen, die englischen Sprecher wurden gut gewählt und die zahlreichen mysteriösen und unheimlichen Geräusche jagen einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.

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Doom 3 wartet zwar auch mit Mehrspieler-Optionen auf, allerdings sind die eher rudimentär - viel mehr als ein paar Deathmatch-Möglichkeiten bekommt man nicht geboten, letztendlich richtet sich der Titel ganz klar an Solo-Spieler - und zwar an Solo-Spieler mit guter Hardware: Zwar lassen sich Auflösung und Grafik-Qualität mehrstufig herunterregeln, wer den Shooter in voller Pracht genießen will, sollte aber zumindest mit einem Pentium 4 oder gleichwertigem Prozessor, wenigstens 512 MByte RAM (besser 1 GByte) und Radeon 9800 bzw. GeForce 5900 aufwarten. Detaillierte Angaben zu den Hardware-Anforderungen gibt der Hardware-Guide von HardOCP.

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Doom 3 ist in Deutschland voraussichtlich ab dem 12. August 2004 im Handel erhältlich. Abgesehen von einer deutschen Anleitung ist die hiesige Version komplett identisch mit der US-Fassung - also nicht geschnitten. Der Titel hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten.
Fazit:
Doom 3 ist einerseits genau die Offenbarung geworden, die man sich erhofft hatte - und andererseits eben auch nicht. Das stellenweise etwas müde Level-Design und die miese KI enttäuschen etwas, da hätte man id deutlich mehr zugetraut. Andererseits ist die Präsentation ein wirkliches Highlight, und selten zuvor konnte man sich bei einem Action-Spiel so schön gruseln wie hier - Schockmomente produziert Doom 3 wie am Fließband. Unterm Strich bleibt also ein grandioser Shooter, der das Genre zwar nicht neu definiert, aber für gut 20 Stunden wohliges Gruseln erzeugt - und seinen Kaufpreis somit mehr als wert ist.
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