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Bluetooth-Attacken auf Handys aus fast 2 km Entfernung

Nun mag man entgegnen, dass der Bluesnarfing bezeichnete Missbrauch nicht wirklich gravierend ist, da Bluetooth-Handys nur einen Bluetooth-Funkradius von 10 Metern haben und das Risiko dadurch minimal ist. Doch mit einfachen technischen Tricks ist diese vermeintliche Sicherheit schnell dahin: Nachdem die BlackHat- und Defcon-Konferenzen beendet waren, hat sich Herfurt im angehängten Urlaub in Los Angeles mit einigen Personen zusammen getan, die er auf der Defcon kennen gelernt hat. Am frühen Mittwoch Morgen, dem 4. August 2004, gelang es der Gruppe dann am Strand von Santa Monica bei Los Angeles ein Nokia 6310i aus einer Distanz von 1,78 km auszulesen.

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"Das Nokia Telefon selbst wurde in keinster Weise modifiziert. Auf der anderen Seite wurde ein Laptop verwendet, welches mit einem Klasse-1-Bluetooth-Dongle (USB-Stecker) und einer Quad-Antenne mit einem Gewinn von 19dBi ausgestattet war... Das reichte aus, um das 'Wunder' geschehen zu machen", so Herfurt gegenüber Golem.de.

Ort des Geschehens: Herfurt an der Position des 'Opfers', am Strand war das Notebook mit modifiertem Bluetooth-Adapter und Richtfunkantenne platziert
Ort des Geschehens: Herfurt an der Position des 'Opfers', am Strand war das Notebook mit modifiertem Bluetooth-Adapter und Richtfunkantenne platziert

Behilflich bei dem Experiment war auch Mike Outmesguine, der in der War-Driving-Szene recht bekannte Autor des Buchs Wi-Fi Toys, dessen WLAN-Equipment hilfreich war - Bluetooth setzt dieselbe Frequenz ein wie WLAN. Möglich wäre der Versuch laut Herfurt jedoch nicht ohne John Hering, James Burgess und Kevin Mahaffey von Flexilis gewesen, welche ein Bluetooth-Dongle so modifiziert hatten, dass eine WLAN-Antenne angeschlossen werden konnte. Aufgefallen war Flexilis, nachdem das Team ein Scharfschützengewehr zur martialisch wirkenden Richtfunkantenne umbauten.

Herfurt erklärte gegenüber Golem.de, dass nach seiner Einschätzung nun die Besitzer unsicherer Telefone erst recht gefährdet seien: "10 Meter Umkreis sind ein Bereich, den man gut überblickt, 1.780 Meter Umkreis hingegen sind für niemanden wirklich überschaubar", betont Herfurt. "Nachdem neben Nokia- und SonyEricsson-Telefonen jetzt auch Motorola-Telefone (die allerdings per default nur für 3 Minuten sichtbar sind) auf eine neue Attacke [ebenfalls entdeckt von Adam Laurie und Martin Herfurt, Anm. d. Redaktion] anfällig sind, heißt das, dass es mit Sicherheit nicht ungefährlicher wird, Bluetooth auf schlecht implementierten Telefonen zu verwenden."

Kein Wunder, dass sich auch das FBI für die Forschung von Laurie und Herfurt interessiert...

 Bluetooth-Attacken auf Handys aus fast 2 km Entfernung

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cashew 16. Mär 2006

guck einfach da nach!! http://www.xonio.com/features/feature_unterseite_10794692.html

ratte 28. Dez 2005

Brauche dringend Hilfe!!!!möchte zwei pcs mit bluetooth verbinden. wie geht das?

dirty 13. Apr 2005

hallo hab eine frage .will netzwerk mit bluetooth einrichten so das der zweite pc auch...

dssy 11. Jan 2005

hallo leute ist jemand für mich kurz da

JaguarCat 09. Aug 2004

Dummerweise bewirken nur aktuelle Sicherheitslücken, dass der Passwortschutz und die...



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