Web-Client vom MSN-Messenger - angeblich nur für Windows
Allerdings sieht Microsoft in der Plattformunabhängigkeit wohl kein Vorzüge, da der Dienst angeblich nur auf Windows-Systemen läuft. Dies erweist sich allerdings in der Praxis schnell als Trugschluss, was auch für die Angaben der unterstützten Browser gilt. Denn entgegen der dortigen Angaben, funktioniert der MSN Web Messenger nicht nur mit dem Internet Explorer, Netscape oder Mozilla. Auch der Einsatz von Firefox oder Opera ist möglich, womit der Dienst auch auf anderen Plattformen verwendet werden kann. Warum Microsoft diesen Vorzug unterschlägt, bleibt wohl deren Geheimnis.
Es gibt allerdings für einige Internetnutzer eine kleine Einschränkung: Denn bei der Nutzung von MSN Web Messenger dürfen Popup-Fenster nicht blockiert werden, da für zahlreiche Funktionen neue Browser-Fenster geöffnet werden. Bemerkt der Dienst eine Popup-Blockierfunktion wird darauf hingewiesen, dass ohne das Zulassen von Popup-Fenstern ein Betrieb nicht möglich ist.
Hat man diese Hürden überwunden, öffnet sich nach der Anmeldung mit einem Passport-Zugang ein Webfenster mit der Kontaktliste des MSN Messenger. Von hier aus stehen dann die Funktionen für das Unterhalten per Instant Messaging bereit. Nicht unterstützt werden Zusatzfunktionen wie Sprachkommunikation, Online-Spiele oder die Einbindung von Web-Cams.
Der MSN Web Messenger (öffnet im neuen Fenster) befindet sich derzeit im Beta-Test, als Final-Version soll der Dienst Ende 2004 nutzbar sein. Für die Instant-Messaging-Protokolle ICQ, AOL Instant Messenger oder den Yahoo Messenger stehen Web-Clients bereits seit längerer Zeit zur Verfügung.