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PalmPSOne - PSOne ins Handheldgehäuse gebastelt

Privates Projekt bringt mobile Playstation hervor. Der private Elektronikbastler Brian Gardiner hat sich eine Handheld-Version der PSOne gebaut, mit der sich Playstation-1-Spiele auch unterwegs spielen lassen. Die beiden bisher existierenden, als "PalmPSOne" getauften Umbau-PSOnes sollen allerdings im Akkubetrieb nicht lange durchhalten.
/ Christian Klaß
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Der 27jährige Xerox-Angestellte Gardiner hat es geschafft, eine PSOne samt PSOne-Zubehör-LCD, Controller und Akku in ein handliches Gehäuse zu packen – das CD-Laufwerk befindet sich ungeschützt auf der Rückseite des Eigenbau-Handhelds. Gegenüber IGN(öffnet im neuen Fenster) gab Gardiner an, dass die zum Einsatz kommenden Metall-Hydrid-Akkus der PalmPSOne nur etwa anderthalb Stunden durchhalten, bis sie wieder aufgeladen werden müssen.

Die inoffizielle tragbare PSOne entstand innerhalb von drei Monaten und die beiden resultierenden PalmPSOne-Modelle schlagen mit einigen hundert US-Dollar an Materialkosten zu Buche. "Die Zeit- und die Materialkosten wären den meisten wohl viel zu hoch gewesen. Mag sein, aber es musste getan werden" , scherzt Gardiner auf seiner eigens eingerichteten PalmPSOne-Website(öffnet im neuen Fenster) .

Die in in Handarbeit gefertigte PalmPSOne will er nicht verkaufen, der Aufwand wäre so hoch, dass er mindestens 500,- US-Dollar verlangen müsste – einen Preis bei dem wohl nur die spendabelsten Retro-Gamer ja sagen würden. Zudem dürfte Sony der Selbstbau nicht gefallen, was auch Gardiner auf seiner Website selbst vermutet.

Gardiner ist übrigens nicht der Erste, der eine PSOne zum Handheld machte, dies gelang Ben Heckendorn schon im September 2001 mit seinem Playstation Portable. Das Design ist etwas anders, aber auch Heckendorn platzierte das nicht abgedeckte CD-Laufwerk auf der Rückseite.

Sony selbst will Ende 2004 mit seinem eigenen ersten Handheld, der PSP, aufwarten. Diese soll unter anderem mehr Leistung als die PSOne bieten sowie drahtloses Netzwerkspiel via WLAN erlauben; Spiele werden von einem neu entwickelten, speziellen und somit nicht zu kopierendem optischen Mini-Medium ("UMC") geladen.


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