Durchschnittspreise von Digitalkameras steigen
Das entspricht einem Wachstum von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das wiederum gegenüber 2002 ein 58-prozentiges Stückzahlenwachstum erreichte. Wachstumsfaktoren sind immer noch Einsteiger, die sich zum ersten Mal eine Digitalkamera kaufen. Danach kommen Verkäufe an Personen, die schon einmal eine Digitalkamera besessen haben. Die Penetrationsrate in US-Haushalten soll Ende 2004 bei über 40 Prozent liegen.
Besitzer älterer Digitalkameras beschweren sich vornehmlich über die langsame Bildverarbeitung der Geräte (Auslöseverzögerung, Bereitschaftszeit, Bildfolge) und über die schlechten Akkulaufzeiten. Auf diese Einwände hat die Industrie reagiert und dieses Jahr eine Reihe von Verbesserungen in diesen Bereichen vorgenommen, was zu weiteren Neuanschaffungen führen soll.
Die steigende Nachfrage nach gut ausgestatteten Kompaktkameras im teuren Premium-Segment und bei digitalen Spiegelreflexkameras unter 1000 US-Dollar sorgt dafür, das der Durchschnittspreis pro verkaufter Digitalkamera ansteigt. Hersteller entwickeln seit einiger Zeit in allen Kamera-Klassen Geräte, die mit mannigfaltigen Optionen ausgestattet sind und den Gerätepreis hochtreiben. Als Beispiel sind Anti-Verwacklungs-Systeme in Kompaktkameras, prädiktive Autofokussysteme, Superzoom-Objektive und schnelle Kamera-Elektroniken und hochauflösende und empfindlichere Sensoren zu nennen.
Die Hauptmarktteilnehmer in den USA sind nach Stückzahlen absteigend sortiert Sony, Canon, Kodak, Olympus, Fuji, HP und Nikon. Jedes dieser Unternehmen hält mehr als 5 Prozent Marktanteil. Sony und Canon sind die Marktführer mit nahezu gleichen Stückzahlanteilen.
Der Bericht "004 Consumer Digital Camera Forecast, North America" ist über InfoTrends/CAP Ventures beziehbar.