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Nun doch: Pentium 4 mit 64 Bit

Desktop-CPU nur für "Workstations". Die Verwirrung um einen 64-Bit-Desktop-Prozessor von Intel hat sich gelegt: Nachdem bei HP eine Workstation mit 64-Bit-fähigem Pentium-4-Prozessor aufgetaucht war, hatte Intel dessen Existenz erst ganz, dann aber nur noch die Verfügbarkeit einer solchen CPU dementiert. Wie Intel nun aber bestätigen konnte, gibt es die CPU doch, wenn auch nicht für jeden.
/ Jens Ihlenfeld
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Wie Intel-Sprecher Hans-Jürgen Werner gegenüber Golem.de erklärte, wird ein Pentium-4-Prozessor mit Intels AMD64-kompatibler 64-Bit-Erweiterung EM64T bereits ausgeliefert. Auch wenn es sich dabei um eine Desktop-CPU handelt, darf diese aber nur in Workstation-Systemen mit einer CPU eingesetzt werden. HP und Dell bieten entsprechende Systeme an.

In normalen Desktop-PCs darf der Prozessor nicht zum Einsatz kommen, auch im normalen Handel soll die CPU nicht einzeln verfügbar sein. Zudem liefert Intel den mit 3,6 GHz getakteten Prozessor(öffnet im neuen Fenster) nur in begrenzter Stückzahl aus.

Betrachtet man aber die angeboten Systeme wie die HP Workstation xw4200(öffnet im neuen Fenster) , wird die unglückliche Produktpolitik Intels deutlich. Das System ist zu Preisen ab 999,- US-Dollar zu haben, nicht gerade typisch für eine "Workstation". Während AMD 64-Bit-Prozessoren auf dem Weg in den Massenmarkt sieht und dies auch ausdrücklich fördert, sieht Intel keine Notwendigkeit, derzeit einen 64-Bit-Prozessor für Desktops anzubieten, auch wenn dies offenbar kein technisches Problem ist.


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