Münchner Oberbürgermeister: Wir halten an Linux fest

Christian Ude betont: Projekt nur verzögert, nicht eingestellt

Trotz Aussetzung des Linux-Projekts zur Klärung etwaiger Patentrisikien hält München an der vom Stadtrat beschlossen Umstellung der Stadtverwaltung auf Linux fest, das bekräftige nun der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und wies auf das wachsenden Interesse auch anderer Stadtverwaltungen an der Münchner-Lösung hin.

Artikel veröffentlicht am ,

"Erst gestern hat die Stadt München mit ihren EDV-Spezialisten den Stadtverwaltungen von Augsburg und Nürnberg die strategischen Vorzüge des Linux-Konzeptes dargelegt und erfreut zur Kenntnis genommen, dass auch in diesen Städten, ebenso wie in Wien, Interesse an der Münchner Open-Source-Lösung besteht", so Ude. Er räumte aber ein das - wie auch von Golem.de berichtet - die Ausschreibung des Basis-Clients vorläufig zurückgestellt wurde, um zunächst rechtliche und finanzielle Risiken durch die Einführung von Softwarepatenten zu prüfen.

Nach Ansicht des SPD-Politikers komme es jetzt vor allem darauf an, dass sämtliche europäischen Kommunen und Unternehmen, die an Open-Source elementar interessiert sind, auf die Gremien der EU und die nationalen Regierungen einwirken, um die Einführung von Softwarepatenten zu verhindern. Dabei befinde man sich in vollem Einklang mit einem Beschluss des Europäischen Parlaments, "der wieder einmal von kleinen europäischen Gremien im Interesse großer Konzerne ins Gegenteil verkehrt werden soll", so Ude.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Mailerdemon 05. Aug 2004

Hi, ganz Grundsätzlich um mal die Diskussion über Softwarepatente vom Tisch zu bekommen...

torsten 05. Aug 2004

Das Beispiel, was Du anführst, ist leider vollkommen am Thema vorbei. Hier geht es...

Michael - alt 05. Aug 2004

Deine Begründung dazu ist sehr schlecht, denn es wird niemals Produkthaftung für...

rattenzahn 05. Aug 2004

Das mit Sony stimmt. Angeblich hatte jemand das Gerät bei Sony entwickelt, weil seine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /