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Münchner Oberbürgermeister: Wir halten an Linux fest

Christian Ude betont: Projekt nur verzögert, nicht eingestellt. Trotz Aussetzung des Linux-Projekts zur Klärung etwaiger Patentrisikien hält München an der vom Stadtrat beschlossen Umstellung der Stadtverwaltung auf Linux fest, das bekräftige nun der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und wies auf das wachsenden Interesse auch anderer Stadtverwaltungen an der Münchner-Lösung hin.
/ Jens Ihlenfeld
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"Erst gestern hat die Stadt München mit ihren EDV-Spezialisten den Stadtverwaltungen von Augsburg und Nürnberg die strategischen Vorzüge des Linux-Konzeptes dargelegt und erfreut zur Kenntnis genommen, dass auch in diesen Städten, ebenso wie in Wien, Interesse an der Münchner Open-Source-Lösung besteht" , so Ude. Er räumte aber ein das – wie auch von Golem.de berichtet – die Ausschreibung des Basis-Clients vorläufig zurückgestellt wurde, um zunächst rechtliche und finanzielle Risiken durch die Einführung von Softwarepatenten zu prüfen.

Nach Ansicht des SPD-Politikers komme es jetzt vor allem darauf an, dass sämtliche europäischen Kommunen und Unternehmen, die an Open-Source elementar interessiert sind, auf die Gremien der EU und die nationalen Regierungen einwirken, um die Einführung von Softwarepatenten zu verhindern. Dabei befinde man sich in vollem Einklang mit einem Beschluss des Europäischen Parlaments, "der wieder einmal von kleinen europäischen Gremien im Interesse großer Konzerne ins Gegenteil verkehrt werden soll", so Ude.


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