Zum Hauptinhalt Zur Navigation

LiMux - Diskussion um Software-Patente spitzt sich zu

Linux-Verband: Politiker und Großunternehmen müssen Farbe bekennen. Der Linux-Verband sieht in der Entscheidung der Stadt München , sein Linux-Projekt vorerst auszusetzen, eine Überreaktion auf die aktuelle Patentdebatte, begrüßt auf der anderen Seite aber die dadurch ausgelöste Zuspitzung der Diskussion. Nun müssten jene Politiker und Großunternehmen endlich Farbe bekennen, die einerseits Software-Patente befürworten, andererseits Linux als Software-Lösung nutzen, so der Verband.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

So habe IBM zwar Linux zu einem Schwerpunkt seines Software-Angebots gemacht und sich der Stadt München als Implementierungspartner angeboten, treibe aber zugleich durch das Engagement seiner Patentabteilung in den Wirtschaftsverbänden und der politischen Diskussion die Software-Patentierung voran, heißt es in einer Stellungnahme des LIVE Linux-Verband.

Auch die Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) müsse sich durch die Entscheidung der Stadt München veranlasst sehen, ihren Zick-Zack-Kurs aufzugeben. Man könne nicht im eigenen Ministerium, in anderen Bundesbehörden und im Bundestag Linux einsetzen und zugleich mit Software-Patenten Linux und die mittelständisch strukturierte Software-Branche bekämpfen.


Relevante Themen