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Neue Version von Suse Linux Enterprise Server erschienen

Novells SLES 9 basiert auf Linux 2.6 und ist ab sofort erhältlich

Novell bietet seinen Suse Linux Enterprise Server (SLES) jetzt in der Version 9 an. Diese basiert auf dem Linux Kernel 2.6 und soll laut Novell eine deutlich höhere Leistung und Skalierbarkeit aufweisen, sich leichter verwalten lassen und auch neue Sicherheitsfunktionen mitbringen. Zudem kündigte Novell eine entsprechende Version der Linux-Management-Software ZENworks an.

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Dank des Kernel 2.6 verfügt der Suse Linux Enterprise Server 9 (SLES) im Unterschied zu seinem Vorgänger über ein verbessertes Speichermanagement und bessere Prozessor-Unterstützung einschließlich AMD64, HyperThreading und NUMA. Auch die Native Posix Thread Library (NPTL) bringt der SLES 9 mit. Zudem hat Novell zusammen mit IBM ein Klassen-basiertes Kernel-Ressource-Management (CKRM) entwickelt, das eine dynamische Allokation von Ressourcen verspricht.

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Auch sollen alle Komponenten enthalten sein, die für eine Common-Criteria-Zertifizierung nach CAPP/EAL 4+ notwendig sein. Kompontenen für eine Multi-Server-Fail-Over sollen Ausfallzeiten verringern, der neue Enterprise Volume Manager (EVMS) die Administration geteilter Speicherressourcen vereinfachen.

Die mitgelieferte YaST-Version unterstützt das Common Information Model (CIM), was eine Integration in IT-Management-System für Unternehmen vereinfachen soll. AutoYaST erlaubt es Admistratoren nach Herstellerangaben, Linux-Server ohne Eingriff durch Nutzer zu installieren.

Darüber hinaus gehört zu SLES 9 unter anderem Samba 3, der Apache Web Server, Java, Tomcat und JBoss. Ein Software Development Kit (SDK) für SLES wird separat angeboten und umfasst Eclipse, Kdevelop, Mono, Perl, Java und Python. Dank der Unterstützung von User Mode Linux sollen sich neue Konfigurationen ohne Risiko testen lassen.

SLES wird mit Novells AutoBuild-System erzeugt und basiert auf einer einheitlichen Code-Basis, die auf allen unterstützten Hardware-Architekturen gleich ist.

Suse Linux Enterprise Server 9 ist ab sofort für x86, AMD64 und Intel EM64T sowie Itanium und IBMs Power-Prozessoren, zSeries und S390 erhältlich. Der Preis für ein jährliches Update-Abonnement liegt bei 349,- US-Dollar und gilt für einen x86-Server mit maximal zwei CPUs. Nutzer älterer SLES-Versionen können kostenlos auf die neue Fassung umsteigen. Eine kostenlose Testversion steht zum Download bereit.



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rattenzahn 05. Aug 2004

Warum wurde nicht NDS integriert? Das "active Directory", das MS abgekupfert hat...

@Golem 04. Aug 2004

"Diese basiert auf dem Linux Kernel 2.6 und soll laut Novell eine deutlich höhere...


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