Hexenjagd auf Manhunt-Entwickler Rockstar (Update)
Dass die ganze Aufregung um Manhunt - unabhängig von dessen Inhalt - auf falschen Annahmen basieren könnte, zeigt ein Bericht des britischen Branchenblatts MCV, welche den Media Services Officer der Leicestershire Police befragte. Ihm zu Folge wurde das Spiel nicht etwa in der Wohnung des Täters gefunden, sondern im Schlafzimmer des Opfers. Dies untergräbt zwar nicht die gegenüber der Daily Mail ausgesprochene Behauptung der Mutter des Opfers, dass Manhunt für den Tod ihres Sohnes verantwortlich sei, zeigt jedoch, dass der Fall deutlich komplexer ist als von den reißerischen Medienberichten vermittelt wurde. Immerhin muss die Frage gestellt werden, ob es sich um ein Original des Spiels handelt und - wenn ja - wer dem 14jährigen Opfer das Spiel gekauft hat.
Von MCV über den Zusammenhang zwischen Mord und Manhunt befragt war die Antwort des Polizeisprechers klar: "Wir haben das Spiel nicht mit dem Mord in Verbindung gebracht und wir haben dies auch vorher schon gesagt, doch einige Berichte der Medien scheinen dies zu ignorieren... das Motiv war Diebstahl". Wie der zuständige Staatsanwalt gegenüber britischen Medien angab, wird dem Täter vorgeworfen, dass er seinen jüngeren Freund ausrauben wollte, um Drogenschulden zurück zu bezahlen.
Dies scheint auch beim US-Anwalt und stellvertretenden Mehrheitenfraktionsführer im US-Abgeordnetenhaus John W. Thompson nicht angekommen zu sein, der es sich - angesprochen durch die in Großbritannien lebenden Eltern des Opfers - nun zum Ziel gemacht hat, Rockstar zu vernichten. Dass er damit nicht nur Manhunt meint, sondern das Spieleentwickler-Studio schließen lassen will, gab Thompson in einem Interview mit GameDaily an.
Thompson, der nicht nur den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton wegen seiner Frauengeschichten rechtlich anging, sondern auch schon das Verbot eines Musik-Albums wegen Obszönitäten durchsetzte und sich dadurch den Spitznamen Jack "Batman" Thompson einfing, hat die Spielebranche schon seit längerem im Visier. Im Interview mit GameDaily erklärte er, dass die Spieleindustrie sich trotz seiner Warnungen als unfähig gezeigt habe, mehr zu tun, um "diese Art von Spiel" von Minderjährigen fern zu halten.
Den ELSPA-Präsidenten Doug Lowenstein bezeichnete Thompson als Lügner, die von der ELSPA versprochene Werbebeschränkung für Titel ohne Jugendfreigabe würde nicht erfolgen. Für Thompson ist deshalb das Fass nun voll: "Diese Menschen werden nicht aufhören, diese Spiele an Kinder zu vermarkten und da sie nicht auf die Vernunft hören, da sie nicht mal mit mir und anderen kommunizieren, werden wir sie zerstören, so einfach ist das. David hat mit Goliath nicht diskutiert, der hat ihn getötet."
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Ach egal, falscher Artikel TD
Es ist wiklich lächerlich ein game für sowas verantwortlich zu machen. die menschen...
Ich finde dieses Spiel sowas von nicht brutal. Zumindest nicht so wei ich es erwartet...
genau meine meinung xxxxx junge okey geb en bisschen weniger an dass du ja mit 8 horror...