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Centrino-Notebook mit Linux von HP (Update)

HP installiert Suse Linux 9.1 in einer HP-Edition. Server mit Linux bieten mittlerweile alle großen Computer-Hersteller selbstverständlich an, auch Workstations und vereinzelt Desktop-PCs sind zu haben. Bei Notebooks sind Linux-Nutzer aber meist gezwungen, eine Windows-Lizenz im Paket zu erwerben. Mit dem nx5000 von HP steht nun ein erstes Centrino-Notebook bereit, das optional auch mit Suse Linux 9.1 erhältlich ist.
/ Jens Ihlenfeld
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HP richtet sich mit dem Linux-Notebook nx5000(öffnet im neuen Fenster) vor allem an Geschäftskunden und liefert es mit vorinstalliertem Novell Suse Linux und OpenOffice.org zu Preisen ab 1.140,- US-Dollar aus. Dank Centrino bietet das Gerät WLAN-Unterstützung (802.11b) und Bluetooth; CD-R/RW-Brenner und DVD-Laufwerk sind integriert.

Das Notebook ist in der kleinsten Version mit einem Celeron-M-Prozessor 310 mit 1,2 GHz ausgestattet, verfügt über 256 MByte DDR-RAM und eine 30-GByte-Festplatte. Aber auch größere Versionen mit Pentium-M-Prozessore mit bis zu 1,6 GHz sind erhältlich. Das TFT-Display misst 15 Zoll.

Ob das Notebook auch in Europa mit vorinstalliertem Linux angeboten werden soll, war bislang noch nicht in Erfahrung zu bringen.

Mit dem t5515 stellt HP zudem einen ersten Thin-Client der t5000-Serie vor, der mit Linux als Betriebssystem ausgestattet ist. Zu den weiteren auf der LinuxWorld in San Francisco vorgestellten Linux-Produkten von HP zählen die Superdome-Server HP Integrity rx7620-16 und rx8620-32. Auch kündigte HP Fortschritte bei der Common-Criteria-Zertifizierung CAPP/EAL3+ an.

Nachtrag (4. August 2004, 17:35):
In Deutschland will HP das nx5000 nicht mit Linux anbieten, schließt aber nicht aus andere Modelle mit vorinstalliertem Linux ins Programm zu nehmen.


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