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Spieletest: Arena Wars - Strategie-Shooter mit Webcam

Prinzip von Ego-Shootern und Strategiespielen vereint. Mit Arena Wars ist ein PC-Spiel auf den Markt gekommen, das die Spielweise und Steuerung von Echtzeitstrategiespielen mit einigen Spielprinzipien von First- Person-Shootern zu verbinden versucht. Die Sicht auf das 3D-Spielgeschehen ist wie bei klassischen Strategiespielen von oben, während man Spielemodi wie Capture The Flag, Bombing Run und Double Domination auswählen kann.
/ Andreas Donath
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Das Spiel ist eindeutig auf den Multiplayerpart ausgerichtet. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, alleine gegen den Rechner anzukämpfen, doch aufgrund des Spielprinzips ist es viel spannender, sich menschliche Gegner vorzuknöpfen.

Arena Wars bietet als weiteres Novum eine Webcam-Unterstützung, mit der man sofern die entsprechende Hardware vorhanden ist, in das Antlitz des menschlichen Gegners schauen kann und falls auch noch ein offenes Mikrofon angeschlossen ist, diesen auch noch hören kann.

Die Übertragung der Bild- und Tondaten läuft selbst über 1000er-DSL flüssig und ohne negative Einflüsse auf das eigentliche Spielgeschehen ab. Während der Testphase für diesen Artikel nutzen allerdings wenige Spieler diese Möglichkeit, wohl auch, weil außer eines netten Gimmiks daraus natürlich keinerlei Vorteil im Spiel zu schaffen ist. Ein Chat-Server sowie ein Rangsystem sowie ein Editor für die Generierung eigener Spielwelten runden das positive Erscheinungsbild ab.

Im Multiplayerspiel kann man insgesamt bis zu acht Spieler aufnehmen, die mit und gegeneinder antreten können. Das Spielprinzip ist relativ simpel gehalten: Es gibt eine Basissstation und einen Fabrikhof, in dem die Kampfroboter, mit denen man über das Spielfeld steuert, gebaut werden. Kraftwerke sind für die Einheitenproduktion unerlässlich und damit auch interessante taktische Ziele, die es gut zu verteidigen gilt.

Es gibt allerdings im Spiel nur sechs unterschiedliche Roboter-Einheiten, die zu unterschiedlichen Kosten produziert werden können. Rohstoffe gibt es keine in Arena Wars – auch der Basis-Bau ist nicht vorhanden. Man verfügt über ein Budget von 1000 Geldeinheiten, mit denen man neue Einheiten kaufen kann. Wird ein Roboter zerstört, erhält man die Kosten dafür wieder gutgeschrieben.

Darüber hinaus kann man Gegenstände einsammeln und 5 davon maximal ins Lager legen. Die vier verschiedenen Gegenstände sind farblich sortiert – zwei davon wirken auf die eigenen Einheiten positiv und zwei auf die gegnerischen Einheiten und Gebäude im negativen Sinne.

Der Sound und die Grafik sind zwar nur guter Durchschnitt, bei dem Spiel kommt es allerdings viel mehr auf strategische Fähigkeiten und taktische Schnellentscheidungen an, als nur auf optische Effekte.

Fazit:

Mit Arena Wars hat Take 2 ein wirklich langzeitmotivierendes Spiel entwickelt, das zudem noch zum Budgetpreis von knapp unter 30,- Euro in den Läden steht. Den meisten Spass macht es im Multiplayermodus, auch wenn die gegnerische Intelligenz im Singleplayer-Bereich durchaus kniffelige Situationen entstehen lassen kann.


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