DFNRoaming: Drahtlose Uni-Netze werden gastfreundlicher
Damit soll die Nutzung der Netzzugangs-Infrastruktur des Gastgebers in Zukunft auch ohne erheblichem Verwaltungsaufwand für Nutzer und Netzverwalter möglich werden, da das Formular-Ausfüllen und das Bescheinigungen-Einholen für den lediglich temporären Netzzugang entfallen könne. Dazu wurde unter der Koordination des DFN-Vereins ein "Roaming" zwischen den Infrastrukturen von derzeit 60 teilnehmenden Einrichtungen organisiert.
Der Wissenschaftler oder der Student kann nun die beim Gastgeber vorhandene Wireless-LAN-Infrastruktur nutzen. Beim Herstellen der Verbindung wird über das Internet in seiner Heimateinrichtung nachgefragt, ob er die entsprechenden Berechtigungen besitzt. "Die Technische Universität Chemnitz überführte als eine der ersten Hochschulen dieses Verfahren in die praktische Nutzung" , berichtet Prof. Dr. Uwe Hübner, Leiter des Universitätsrechenzentrums.
Nach einer Testphase Ende 2003 ist das "DFNRoaming" derzeit aber noch im Pilotbetrieb. Für die Zukunft ist auch eine Ausdehnung auf Forschungsnetze in Nachbarländern oder die WLAN-Infrastruktur anderer Anbieter in Aussicht gestellt worden.