3D-Datenformat X3D bald mit Kompression und Verschlüsselung

X3D Compressed Binary voraussichtlich ab Anfang 2005 abgesegnet

Mittels des offenen Echtzeit-3D-Dateiformats X3D übertragene 3D-Grafiken sollen sich in Zukunft dank Kompression schneller und dank Verschlüsselung sicherer übertragen lassen. Das Web3D-Consortium hat dazu gemeinsam mit Sun die "X3D Compressed Binary Encoding Initiative" gestartet, die den entsprechenden und ebenfalls offenen, Lizenzgebühren-freien Standard entwickeln soll.

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X3D selbst soll kurz vor der Absegnung als internationaler Standard seitens der International Standards Organization (ISO) stehen. Die X3D Binary Format Working Group kümmert sich nun darum, die passende Kompression und Verschlüsselung zu entwickeln. Jedes Mitglied des Web3D-Consortiums kann sich an der Entwicklung beteiligen, eine rege Teilnahme und technische Beiträge soll es bereits jetzt geben. So steuerte etwa Sun seine eigene, patentierte Geometrie-Kompressions-Technik bei, die für X3D Binary frei genutzt werden darf. Das MOVES Institute der Naval Postgraduate School stellt hingegen ihre Open-Source-basierte XML Schema Binary Compression (XSBC) zur Verfügung.

Damit bei X3D und anderen XML-Sprachen nicht nur gänzlich unterschiedliche Kompressionstechniken zum Einsatz kommen, arbeitet Web3D auch mit der W3C Binary Characterization Working Group zusammen. Bei der Verschlüsselung soll X3D Binary auf die XML-Verschlüsselung des World Wide Web Consortium (W3C) zurückgreifen und so die Zusammenarbeit beider Standardisierungs-Gremien weiter stärken.

Seinen Einsatz findet das noch nicht zum ISO-Standard erhobene X3D laut Web3D Consortium etwa schon als Grundlage für die CAD Distillation Format (CDF) Specification - einem speziellen X3D-Format für CAD- und Architekturdaten, das ebenfalls von X3D Binary profitieren soll.

Die erste Version des lizenzfreien X3D Binary Formats wird voraussichtlich im ersten Quartal 2005 abgesegnet sein. Durch eine per Plug-ins erweiterbare Architektur lässt sich das Format um spezielle Kompressionstechnik erweitern; etwa für bestimmte Geometrie-Daten. Dies soll eine auf einzelne 3D-Objekte anpassbare, hocheffiziente Kompression ermöglichen.

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