Mozilla: Kohle scheffeln mit schweren Sicherheitslöchern

Mozilla-Stiftung belohnt Informationen über schwere Sicherheitslücken

Wer eine schwere Sicherheitslücke in der Open-Source-Software entdeckt und an Mozilla meldet, erhält künftig eine Belohnung von 500,- US-Dollar. Dazu rief die Mozilla-Stiftung ein so genanntes "Mozilla Security Bug Bounty Program" ins Leben, das zunächst mit Geldmitteln der Linux-Entwickler Linspire sowie des Internet-Unternehmers Mark Shuttleworth finanziert wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Belohnung von 500,- US-Dollar für ein gemeldetes Sicherheitsloch in der Open-Source-Software gibt es dann, wenn die Mozilla-Stiftung dieses als kritisch einstuft. Mit dem "Mozilla Security Bug Bounty Program" soll die Mozilla-Community weiter ermuntert werden, entsprechende Sicherheitsrisiken in der Software zu finden und diese an die Mozilla-Entwickler weiter zu reichen. Damit will man die zügige Bereinigung von Sicherheitslücken weiter vorantreiben.

"Das Programm zeigt unsere Verpflichtung, die Nutzer vor boshaften Machenschaften zu schützen", erklärte Mitchell Baker, President der Mozilla Foundation. Die jüngsten Entwicklungen hätten gezeigt, dass derartige Verpflichtungen unbedingt notwendig seien, führt Baker weiter aus.

"Obwohl keine Software immun gegen Sicherheitslücken ist, werden diese in Open-Source-Projekten immer schneller gefunden und bereinigt. Das 'Security Bug Bounty Program' wird uns helfen, Sicherheitsprobleme noch früher zu erkennen, was unseren Programmierern erlaubt, Sicherheitslecks zu bereinigen, bevor diese von heimtückischen Hackern ausgenutzt werden können", erwartet Baker.

Die Mozilla-Stiftung ruft die Mozilla-Community aber nicht nur zum Report von neuen Sicherheitslücken auf, sondern fordert auch zu Geldspenden auf, um die Mozilla-Stiftung sowie die Initiative finanziell weiter zu unterstützen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Thomas 03. Aug 2004

Ok, Du wolltest also nur dumm rumlabern, sag das doch gleich. --Thomas

Michael - alt 03. Aug 2004

damals brachte er $2,56 aber er ist im kurs gestiegen. aktuell sinds $20,48

Steinecke 02. Aug 2004

Wir duzen nicht! Denn das wäre ein Bug.

JJ 02. Aug 2004

*den eingerahmten Scheck an der Wand betrachtend* Da gibt es nur zwei Probleme: Ein TeX...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /