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Lindenhurst: Neue Server-Chipsätze von Intel (Update)

Chipsätze E7520 und E7320 ab sofort erhältlich - und fehlerhaft

Bereits Ende Juni stellte Intel mit Nocona eine neue Generation von Server- und Workstasionprozessoren der Xeon-Reihe vor. Nun folgen auch die passenden Server-Chipsätze E7520 (alias Lindenhurst) und E7320 (alias Lindenhurst VS) für den mit AMDs 64-Bit-Erweiterung ausgestatteten Prozessor.

Die neuen Chipsätze unterstützen unter anderem DDR2-400-Speicher, einen 800 MHz Systembus (4 x 200 MHz) sowie neben PCI-X auch PCI-Express-Steckplätze.

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Der Intel E7520 Chipsatz zielt auf die Dual-Prozessor-Systeme ab, die einen hohen I/O-Bedarf für Storage, Vernetzung und weitere Anwendungen haben. Der Intel E7320 Chipsatz ist übenfalls für Dual-Prozessor-Systeme gedacht, verfügt aber über eine geringere Anzahl von I/O-Ports und ist somit laut Intel für nicht ganz so stark beanspruchte Server gedacht. Während der E7520 maximal drei x8-PCI-Express-Kanäle bzw. alternativ auch bis zu sechs x4-Kanäle verwaltet, unterstützt der 7320 höchstens einen x8- bzw. zwei x4-Kanäle. Das von Grafikkarten genutzte x16-PCI-Express wird von beiden nicht unterstützt, da es sich um Server-Chipsätze handelt. Neben diesem Unterschied unterstützt der 7520 noch Funktionen wie Memory Mirroring, was der 7320 in seinem Marktsegment nicht hat und laut Intel auch nicht benötigt.

Mit dem IOP332 (Codename "Dobson") hat Intel auch einen I/O-Prozessor vorgestellt, der, ausgestattet mit einem Xscale-Kern, für eine verbesserte RAID-Leistung sorgen soll. Im Vergleich zu früheren Systemen auf Basis des Intel Xeon DP soll die Leistung je nach Anwendung dank verbesserter Speicher-, I/O- und Bus-Technik um bis zu 50 Prozent steigen.

Intel hat außerdem sechs neue Serverboards und mehrere neue Serverchassis auf Basis der Lindenhurst-Chipsätze zusammen mit neuen RAID-Controllern und einer Server-Management-Software für OEMs und Reseller vorgestellt.

Die Chipsätze Intel E7520 und 7320 sowie der Intel IOP332 I/O-Prozessor sind ab sofort zum Stückpreis von 84 beziehungsweise 70 Dollar lieferbar. Der I/O-Prozessor IOP332 kostet pro Stück 82 Dollar. Alle Preise beziehen sich auf eine Abnahme von mindestens 1.000 Stück.

Mit der Einführung des Lindenhurst hat Intel auch die Berichte über einen unangenehmen Fehler in den Chipsätzen bestätigt, wobei in Verbindung mit bestimmten PCI-Express-Steckkarten die Server lahm gelegt werden können. Der Fehler wird voraussichtlich erst mit der nächsten Lindenhurst-Version im Laufe des 4. Quartals 2004 beseitigt.


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LanHan 31. Aug 2004

Dabei waren Intels Chipssätze immer so bekannt für ihre Stabilität... aber das ist nun...

Ralf Kellerbauer 02. Aug 2004

http://de.wikipedia.org/wiki/Lakehurst Da ging der damalige high tech Zeppelin in Flammen...



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