Meistverkaufte Groupware-Software für Linux wird Open Source
Beim Open-XChange-Server handelt es sich um eine modulare, auf Standards basierende Kommunikations-Software für Unternehmen, die E-Mails, Kalender, Kontakte und eine Aufgaben-Verwaltung sowie Dokumenten-Speicherung in Echtzeit unterstützt.
"Open-XChange basiert auf Open-Source-Komponenten, den Sourcecode unter der GPL frei zu geben war daher ein nahe liegender Evolutions-Schritt" , erklärt Netline-Chef Frank Hoberg. Auch Suse Novell zeigt sich über die Veröffentlichung als Open Source erfreut.
Die Open-Source-Version von Open-XChange soll mit einem leicht eingeschränkten Funktionsumfang gegenüber der kommerziellen Version ab Ende August 2004 unter open-xchange.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download angeboten werden. Die Software soll auf den meisten Linux-Distributionen, darunter Suse Linux, Red Hat, Red Flag und Debian laufen, wird aber ohne Support, Pflege und Applikationen von Drittanbietern sowie Konnektoren angeboten.
Die Software lässt sich per Web-Browser bedienen und so unter Windows, Linux, Unix, MacOS und PalmOS vollständig nutzen. Sie erlaubt es, E-Mails, Kalender, Aufgaben, Diskussionen und Dokumente auch aus proprietären Lösungen zentral zu erfassen und auszutauschen. Für eine nahtlose Integration mit Windows soll Ende 2004 ein kommerzieller Konnektor erscheinen.
Open-XChange unterstützt WebDAV sowie den Austausch der Daten mit Projekt-Management-, ERP- und CRM-Applikationen. Dazu bietet Open-XChange eine automatische Integration von Projekt-Deadlines in Aufgaben und Terminplanung, so dass alle Daten zentral vorgehalten werden können.
Auch Online-Konferenzen und Chat-Sessions werden unterstützt, einschließlich der Möglichkeit über ein Whiteboard gemeinsam an Konzepten, Vorlagen zu arbeiten.



