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Microsoft stopft drei kritische Sicherheitslücken

Kritische Sicherheitsupdates außer der Reihe. Außer der Reihe der üblichen vierwöchigen Sicherheitsupdates hat Microsoft am Abend des 30. Juli 2004 drei Sicherheitsupdates(öffnet im neuen Fenster) für kritische Sicherheitslücken im Internet Explorer veröffentlicht, darunter auch für die als Download.Ject bekannt gewordene Sicherheitslücke.
/ Jens Ihlenfeld
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Ende Juni 2004 wurde eine Sicherheitslücke in Microsofts Internet Information Server 5 entdeckt, worüber gefährlicher Programmcode auf fremde Systeme geschleust werden konnte, wenn betroffene Webseiten mit dem Internet Explorer und aktiviertem Active Scripting besucht wurden. Die sich aus dem Szenario ergebende hohe Gefahr führte dann aber zu keinem nennenswerten Schaden, da Microsoft den Server abschalten ließ, der die schadhafte Software weiterreichen sollte. Der jetzt erschienene Patch beseitigt die dabei ausgenutzte Sicherheitslücke im Internet Explorer.

Darüber hinaus werden zwei Probleme bei BMP- und GIF-Bild-Dateien geschlossen, die beide ebenfalls Dritten die Ausführung von fremden Code auf betroffenen Systemen ermöglichen. Die BMP-Sicherheitslücke(öffnet im neuen Fenster) wurde bereits im Mai 2004 entdeckt, das Problem mit GIF-Dateien(öffnet im neuen Fenster) sogar schon im September 2003. Beide als kritisch eingeschätzte Sicherheitslücken standen bis heute offen.

Microsoft empfiehlt, das auch bereits über die Windows-Update-Funktion angebotene Sammelupdate(öffnet im neuen Fenster) umgehend zu installieren und weist darauf hin, dass zur kompletten Installation ein Systemneustart nötig ist. Das Sammelupdate steht für den Internet Explorer ab Version 5.0.1 unter Windows-Systemen ab Windows NT 4.0 mit Service Pack 6 und neueren Windows-Versionen zur Verfügung.


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