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Keine Panik: ATI zu Far-Cry-Optimierungen und Doom 3

Nicht nur GeForce-6800-Optimierungen im zurückgezogenen Far Cry Patch 1.2

Viel Aufregung gibt es derzeit um erste Doom-3-Benchmarks, deren Ergebnisse Nvidias Marketing-Leute zum Ärger von ATI dazu veranlassten, die eigene Karte gleich zur idealen Doom-3-Hardware zu küren - noch bevor das Spiel erhältlich ist. Außerdem revoltiert gerade die Fangemeinde des deutschen 3D-Shooters Far Cry, dessen fehlerhafter Patch 1.2 vor allem wegen Nvidia-Optimierungen in aller Munde war - nun sieht sich ATI wegen doch recht wilder Gerüchte veranlasst, zu beteuern, dass man mit der Verspätung nichts zu tun habe.

Artikel veröffentlicht am ,

Gegenüber Golem.de hieß es seitens ATI Deutschland, dass der Patch "mit Sicherheit nicht auf Druck von ATI zurückgenommen" wurde. Erstens würde dies nicht ATIs Firmenpolitik entsprechen, zweitens wäre dies bei einem mit Nvidias "The Way It's Meant To Be Played"-Logo versehenen Titel wahrscheinlich unmöglich und drittens seien bereits im Patch 1.2 viele Optimierungen für ATI-Karten enthalten. Dies hatte das ohnehin nicht nur gegenüber seinen Fans im offiziellen Forum sondern auch gegenüber Journalisten eher schweigsame Crytek-Team allerdings nicht kommuniziert.

Inhalt:
  1. Keine Panik: ATI zu Far-Cry-Optimierungen und Doom 3
  2. Keine Panik: ATI zu Far-Cry-Optimierungen und Doom 3

Folgende Optimierungen sollen bereits im derzeit in Überarbeitung befindlichen Patch 1.2 enthalten sein:

Geometry Instancing:
Geometry Instancing entlastet die CPU laut ATI dahingehend, dass wiederkehrende Objekte (Bäume, Grass usw.) in einem Batch generiert und somit beliebig oft (wieder-)verwendet werden können, ohne die CPU zusätzlich zu belasten - und bürdet dem Grafikchip dafür die Arbeit auf. Dies erlaube es beispielsweise, weit entfernte Objekte auch wirklich als Objekte zu rendern und nicht einfach durch 2D-Sprites (Billboard) zu ersetzen. Allerdings hat Crytek diese Funktion nicht als Standardeinstellung aktiviert - man sehe den Effekt erst, wenn man die "draw distance" in FarCry durch ein Konsolen-Kommando erweitere. Das Interessante dabei: Geometry Instancing ist, obwohl es zunächst als SM3.0-exklusive Funktion angepriesen wurde, auch auf allen DirectX-9-Chips von ATI verfügbar, kann also ab Radeon 9500 und höher genutzt werden - sofern der dafür zwingend benötigte Catalyst-Treiber ab der Version 4.8 installiert ist. Aktuell ist der Treiber Catalyst 4.7, die Folgeversion kommt im August 2004.

Neuer PS-2.b-Renderpfad:
Neben dem - derzeit nur von der GeForce-6800-Architektur nutzbaren - Shader-Model-3.0-Renderpfad enthält schon der Patch 1.2 einen Pixel-Shader-2.b-Renderpfad, welcher in Verbindung mit X800-Grafikchips ab der noch nicht offiziell erhältlichen Catalyst-Treiberversion 4.8 genutzt werden kann. Dieser Renderpfad ermöglicht es laut ATI bis zu drei Lichtquellen in einem Shaderprogramm (Pass) zu berechnen. Technisch wären laut ATI auch 4 Lichtquellen möglich gewesen, dies habe Crytek allerdings nicht implementiert - primär ging es den Entwicklern wohl erst einmal um mehr Geschwindigkeit, nicht um eine gesteigerte Grafikqualität. Der PS-2.b-Renderpfad muss ebenfalls per Far-Cry-Kommandozeile aktiviert werden.

Keine Panik: ATI zu Far-Cry-Optimierungen und Doom 3 
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bEn 02. Aug 2004

Ich will mich hier nicht für eine Seite einmischen, aber 70 frames schafft meine antike...

aldi 02. Aug 2004

Och wie niedlich nun "reichen" dir 50-70 FPS . Wenn Nvidia Karten 50-70 und ATI Karten 60...

Unlimited 02. Aug 2004

Also wenn jetzt wirklich ein neuer,verbesserter OpenGL-Treiber rauskommt,dann müssten...

Marco Blankenburg 02. Aug 2004

Sieht man ja bei Konsolen.. wenns konstant ist, fällt es nicht auf.. nur mal 30, dann...


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