Verspätung beim 4-GHz-P4 und Fehler in Xeon-Chipsatz

US-Medienberichte über weitere Probleme bei Intel

Die Serie der Hardware-Probleme bei Intel scheint nicht abzureißen: Wie das in Bezug auf Intel in der Regel besonders gut informierte US-News-Magazin News.com mitteilte, soll der kommende Xeon-Chipsatz Lindenhurst einen Fehler enthalten, der dessen PCI-Express-Unterstützung gefährdet. Weiterhin gibt es Berichte darüber, dass sich die für 2004 geplanten 4-GHz-Pentium-4-Prozessoren von Intel verspäten würden.

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Beim Lindenhurst, der eigentlich PCI-Express in die Xeon-Welt bringen soll, würde der Fehler in einem Input-Output-Chip in Verbindung mit PCI-Express-Steckkarten entsprechende Xeon-Server unter bestimmten Umständen außer Gefecht setzen. Wie die nicht genannten Quellen von News.com weiter berichten, werde Intel deshalb empfehlen, auf den Einsatz von PCI-Express-Steckkarten zu verzichten.

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Es sei wahrscheinlich, dass das Lindenhurst-Problem erst in einer überarbeiteten Lindenhurst-Version behoben wird, die für das vierte Quartal 2004 erwartet werde. Kunden mit Interesse am für Anfang August 2004 erwarteten Dual-Prozessor-fähigen Xeon mit 64-Bit-fähigem Nocona-Kern sollten entsprechend auf PCI-X-Karten setzen - oder auf PCI-Express-Steckkarten, bei denen garantiert wurde, dass mit ihnen das Problem nicht auftritt.

Gegenüber News.com wollte Intel sich zum Lindenhurst noch nicht äußern - was bei noch nicht angekündigten Produkten bei Intel üblich ist. Demnach gibt es auch noch keine Bestätigung oder Dementierung eines Lindenhurst-Fehlers. Intel-nahen Quellen zufolge werde Intel aber am kommenden Montag, dem 2. August 2004, ein entsprechendes Erratum veröffentlichen.

News.com und andere Medien berichten zudem von einer weiteren CPU-Verspätung: Kamen schon der Dothan und Prescott zu spät auf den Markt, soll nun das ursprünglich für 2004 geplante neue Pentium-4-Flaggschiff mit 4 GHz erst Anfang 2005 kommen. Intel habe dies bereits bestätigt und erklärte dazu, dass man schon nicht genügend 3,6-GHz-Pentium-4-Prozessoren ausliefern könne. Gegenüber PC-Herstellern soll Intel wegen der auch für den 4-GHz-Pentium-4 erwarteten Engpass-Situation angegeben haben, dass sie sich bis Anfang 2005 gedulden müssen - dann soll eine ausreichende Stückzahl zur Verfügung stehen.

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Intels Probleme haben kürzlich Intel-Chef Craig Barrett dazu veranlasst, trotz positiver finanzieller Entwicklung, seine Mitarbeiter und insbesondere das Management zu ermahnen, sich mehr ins Zeug zu legen. Barrett plant deswegen eine stärkere gegenseitige Kontrolle und Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens.

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Angel 30. Aug 2004

Die AMDs haben aber auch nur im Stromsparmodus eine Waermeabgabe von 50 Watt, bei Last...

Angel 30. Aug 2004

Seitenstiche entstehen aus Neid, und Neid ist bekanntlich die aufrichtigste Form der...

Angel 30. Aug 2004

Na passt doch prima in Intels Wohnzimmer-PC Plaene *SCNR* Genau, wir sind nur zum...

Ralf Kellerbauer 02. Aug 2004

Ist technisch schon anspruchsvoll, aber das Licht / el. Stromtransport packt bei 7 GHz...



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