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Tarantella entwickelt lizenzierten RDP-Client für Linux

RDP-Client basiert auf lizenzierter RDP-Spezifikation von Microsoft. Tarantella, einstmals unter dem Namen SCO aktiv, entwickelt einen RDP-Client für Linux, der dem Unternehmen zu Folge der erste RDP-Client eines Microsoft-Lizenznehmers mit kommerzieller Unterstützung ist. Mit dem RDP-Client wird es möglich sein, auf entfernte Windows-PCs via RDP auch von Linux-Desktops und Thin-Clients aus zuzugreifen und so Microsofts Windows Server 2003 Terminal Services zu nutzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Zugleich soll der Tarantella RDP-Client für Linux auch als vollständiger Client für die Tarantella Secure Global Desktop Terminal Services Edition genutzt werden können. Zwar gibt es bereits diverse RDP-Clients für Linux, diesen mangle es aber an Support oder sie seien durch Reverse-Engineering entstanden, so Tarantella. Tarantellas Version basiere hingegen auf der RDP-Spezifikation, die man von Microsoft lizenziert habe.

Der RDP-Client für Linux soll auf Suse- und Red-Hat-Linux laufen und RDP in der Version 5.1 unterstützen. Dabei werde der Client Funktionen wie 24-Bit-Farbtiefe, Client-Drive-Mapping, Unterstützung für Com-Ports und lokale Drucker sowie Audio mitbringen, verspricht der Hersteller.

Tarantella will seinen RDP-Client für Linux ab dem vierten Quartal 2004 für 49,95 Euro pro Client anbieten.


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