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PCI-X-Traumnotebook mit 17-Zoll von Liebermann angekündigt

Auswechselbares TFT, schnelle Grafikkarten und TV-Funktionen versprochen. Die Luxus-Hardware-Marke Liebermann, der vom Regisseur Miguel Liebermann gegründet wurde, hat ein Intel-PCI-X-Notebook vorgestellt, das mit einem 17- Zoll-Breitbildschirm auf den Markt kommen soll. Der Hersteller des Hollywood Gold XPress behauptet, man könnte das Gerät mit Hyperthreading-fähigen Intel Pentium 4 Prozessoren bis zu 4,40 GHz bestücken, wenn es sie denn geben würde.
/ Andreas Donath
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Das Notebook soll mit einer 16x PCI-Express Video-Architektur ausgerüstet sein und mit ATI x600 oder Nvidia NV41m Grafiklösungen mit bis zu 512 MByte RAM laufen können. Das angeblich durch Austausch upgradebare Display mit einer Diagonale von 17-Zoll soll Auflösungen von 1.680 x 1.050 und in einer anderen Version 1.920 x 1.200 Pixeln bieten – das Kontrastverhältnis soll 500:1 betragen, die Reaktionszeit bei nur 17 Millisekunden liegen und die Betrachtungswinkel bei 120 Grad.

Das Hollywood Gold XPress soll mit einem HD-Slot ausgerüstet sein, in das man eine S-ATA Platte im Format 2,5-Zoll einstecken kann. Eine Ein-Knopf-Backup- und Restore-Lösung soll bei Datenproblemen helfen. In den Slot kann man auch eine mechaniklose, auf Solid-State-Speicher basierende Festplatte einbauen (PuRam), die Datentransferraten von bis zu 8,5 GB/s erlauben soll.

Ein Slot für optische Laufwerke ist ebenfalls vorhanden. Dazu kommt ein PC-Card-Steckplatz, ein Steckplatz für eine 56-Pin-64bit-ExressCard, Firewire400 und 800 sowie USB2.0, Bluetooth, GigabitLAN, ein WLAN-Modul das wie einige Accesspoints mit 108 Mbps durch Komprimierungsfunktionen prahlt und ein Infrarot- sowie S/PDIF-Anschluss.

Auch ein 56K V90/92 Modem, DVI-Out und ein S-Video-Ein- und -Ausgang sowie ein 6-in-1 Kartenleser sind integriert. Zu guter Letzt soll auch noch eine 1,3- Megapixel-CMOS-Digitalkamera und ein HDTV-Tuner soll ebenfalls eingebaut sein.

Ein bisschen seltsam bei der Ankündigung ist nicht nur der Umstand, das keine aktuell erhältliche Prozessorausstattung genannt wurde und erst recht kein Erscheinungsdatum oder gar ein Preis. Auch die Nennung des offiziell von Nvidia noch gar nicht eingeführten GeForce-6800-basierten Notebook-Grafikchip ist verwunderlich, auch wenn Liebermann hier nicht als erster vorschießt. Die genannte Kombination von Hardware bietet derzeit kein anderer Hersteller auch nur im geringsten an.

Am nächsten kommt dem Ganzen noch der Sager NP8790(öffnet im neuen Fenster) , der allerdings keinen PCI-X-Bus bietet. Es ist auf der Website mit maximal einem P4 Extreme Edition mit 3,4 GHz und ATI Mobility Radeon 9700 mit 256 MBtye ausgewiesen.

Zum Bild passt auch, dass die Liebermann-Presse-Seite zwar funktioniert, doch sonst die meisten Rubriken wie "Shop", "Products" und ähnliches nur mit einem 404-Error grüßen.


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