Abo
  • Services:

Red Storm: Schnellster und billigster Supercomputer?

Auf eine Flüssigkühlung soll beim Red-Storm-Design verzichtet werden können, es kommt eine Luftkühlung zum Einsatz. Zusätzlich wurde Red Storm so aufgebaut, dass sich das System selbst überwacht und verwaltet, so dass etwa defekte Module solange im weiterlaufenden System bleiben können, bis man sich als Betreiber entscheidet, sie zu reparieren - alles ohne, dass das System heruntergefahren werden muss und kostbare Rechenzeit verloren geht.

Stellenmarkt
  1. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  2. Universität Passau, Passau

Wie bereits anfangs erwähnt, soll Red Storm mit 11.648 Opterons und ebenso vielen SeaStars ausgestattet sein. Sandia und Cray erwarten, dass Red Storm etwa 10 Mal schneller ist als Sandias aktueller Supercomputer ASCI Red, der die Top-500-Liste der Supercomputer für dreieinhalb Jahre anführte, aber mittlerweile vom Earth-Simulator und anderen übertrumpft wurde.

Red Storm könnte aufgrund seines für Supercomputer-Verhältnisse konkurrenzlos günstigen Designs laut Camp dafür sorgen, dass sich das Design zum Zentrum von Crays künftiger Supercomputer-Serie mausert. "Für Cray ist unser Pionier-Ansatz so mächtig, dass sie möglicherweise ihre nächsten Supercomputer daran ausrichten", vermutet Camp. Sandia National Laboratories habe sich keinen "Rolls Royce" - eine komplett für die eigenen Bedürfnisse entwickelte Maschine - leisten können. Cray habe jedoch Interesse am Design einer neuen Architektur gezeigt, das günstigste Angebot gemacht und habe schließlich den Vertrag bekommen.

Bei aller technischer Finesse, der beachtlichen Rechenleistung und der möglichen Signalwirkung für den Supercomputermarkt, welche Red Storm bieten soll, darf eines nicht unerwähnt bleiben: Der Haupteinsatz der Maschine wird nicht in der Wettersimulation liegen. Stattdessen wird Red Storm zur Entwicklung und Simulation neuer Nuklearwaffen eingesetzt und Raketenflugeigenschaften berechnen. Sandia ist ein Multiprogramm-Labor, welches von der Lockheed-Martin-Tochter Sandia Corporation für die US-Behörde für Nuklearsicherheit betrieben wird. Das Unternehmen forscht für die nationale Sicherheit sowie Energie- und Umwelt-Technik, mit der die USA ökonomisch wettbewerbsfähig bleiben wollen.

 Red Storm: Schnellster und billigster Supercomputer?
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 529,00€ (bei o2online.de)
  2. 1745,00€
  3. 64,89€
  4. 3,74€

MK 02. Aug 2004

Schon, aber der wird nur vom Militär für unglaubliche "sinnvolle" Zwecke verwendet. Das...

Ursus 30. Jul 2004

Warum, die hat er doch das letzte mal auch nicht gebraucht... :(

Ralf Kellerbauer 30. Jul 2004

- Speichergröße - Kommunikationslinien CPU<>CPU (s. IBM Zusatzchips) Glaube kaum, Cray...

Micha 30. Jul 2004

Grp! Man kann ja einen Supercomputer auch nicht nur für's Militär verwenden, oder...

Micha 30. Jul 2004

Wie einige Vorredner schon sagten... kein einfaches System, da wir hier nichtlineare...


Folgen Sie uns
       


Metro Exodus - Fazit

In Metro Exodus kommt Artjom endlich streckenweise wirklich an die frische Luft.

Metro Exodus - Fazit Video aufrufen
Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


    Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
    Display-Technik
    So funktionieren Micro-LEDs

    Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
    Von Mike Wobker

    1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
    Überwachung
    Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

    Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
    Von Harald Büring

    1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
    2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
    3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

      •  /