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Kristallforschung auf dem Weg zu effektiveren Festplatten

Mit den Ergebnissen sollen sich Möglichkeiten zur Konstruktion neuartiger und effektiverer magnetischer Informationsspeicher eröffnen. Die Wissenschaftler können nun Grundanforderungen an Materialien ableiten, die für eine magnetoelektrische Phasenkontrolle genutzt werden könnten.

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Der Forschungserfolg hat sich durch die Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftler ergeben. Den Beitrag aus Tübingen erarbeitete der Bereich Röntgen- und Neutronenstreuung des Instituts für Angewandte Physik, der aus dem Institut für Kristallographie hervorgegangen ist. Dessen Forschungsthemen sind neue magnetische Materialien, neue experimentelle Techniken zur Röntgen- und Neutronenbeugung und die Entwicklung neuer Verfahren zur Auswertung mittels Statistik und Gruppentheorie.

Die Apparaturen zur Röntgenbeugung stehen in Tübingen, die Messungen mit Neutronen wurden am Institut Laue-Langevin im französischen Grenoble und am Hahn-Meitner-Institut in Berlin durchgeführt. Am Berliner Max-Born-Institut laufen laseroptische Experimente. Mit dem Hahn-Meitner-Institut ist die Uni Tübingen über einen Kooperationsvertrag und ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Projekt zum Ausbau eines Diffraktometers zur Neutronenstreuung verbunden.

Die Tübinger Wissenschaftler Thomas Lonkai, Uwe Amann und Prof. Jörg Ihringer vom Institut für Angewandte Physik haben in Zusammenarbeit mit den Berliner Wissenschaftlern Thomas Lottermoser und Manfred Fiebig vom Max-Born-Institut sowie Prof. Dietmar Hohlwein vom Hahn-Meitner-Institut ihre Forschungsergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht (Nature, Band 430, Seite 541, vom 29. Juli: "Magnetic Phase Control by an Electric Field").

Bereits vor zwei Jahren hatten die Forscher des Max-Born-Instituts in Nature über die mögliche Kopplung zwischen magnetischen und elektrischen Ordnungszuständen berichtet. Mit dem jetzt in Nature dargestellten Experiment beschreiben sie den wichtigen Schritt zum kontrollierten magnetoelektrischen Schalten, mit dem ein neuartiger Schreib- und Leseprozess erst möglich wird. "Wir sehen als mögliche Anwendung nicht unbedingt kleinere Festplatten, ", erläutert Mafred Fiebig, "sondern eher eine erhöhte Stabilität der gespeicherten Daten."

Zukünftige Untersuchungen werden sich deshalb mit der Übertragung der gefundenen Ergebnisse auf dünne Materialfilme widmen, wie sie für technologische Anwendungen relevant sind. Des weiteren soll der zeitliche Ablauf des magnetoelektrischen Schaltprozesses mit den am Max-Born-Institut vorhandenen Kurzpuls-Lasern untersucht werden.

 Kristallforschung auf dem Weg zu effektiveren Festplatten
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Michael - alt 30. Jul 2004

das steckt doch drin, oder meinst du nicht?

Michael - alt 30. Jul 2004

suche nach den maxwellschen gleichungen... um das abzukürzen, ein elektrisches feld ist...

Master Of Chaos 30. Jul 2004

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Benders Albtraum (Oh heiliger 11001011001 wie sieht...

jaja 29. Jul 2004

Irgendwie sind Deine Frage und Dein Nick zueinander inkompatibel. ]:->

Bose-Einstein... 29. Jul 2004

Heisst es nicht "elektromagnetisches Feld"? Ist also aus physikalischer sicht nicht...


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